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Naturerlebnis Wandern auf der Fränkischen Alb
Fränkische Schweiz, Altmühltal, Nördlinger Ries, Donau & Co. Eine Ranger-Reise im Herzen Bayerns.
von Isabelle Auer
27,80 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783000698620
- Verlag
- Auer, Isabelle, Dr. (Bad Griesbach im Rottal)
- Erschienen
- 05.10.2021
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 160
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 21 x 29.7 cm
- Gewicht
- 700 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Reisen/Reiseführer/Deutschland
Beschreibung
Bekannt und doch so unbekannt…
Es ist ein Landstrich, der irgendwie „dazwischen“ liegt. Er gehört nicht mehr zur bekannteren Schwäbischen Alb, noch nicht zum Bayerischen Wald und schon gar nicht zu den Alpen. Irgendwie, so scheint es uns, fristet die Fränkische Alb innerhalb der Großlandschaften Deutschlands ein Schattendarsein.
Der Nürnberger, Bayreuther, Bamberger, Regensburger und Ingolstädter wird uns widersprechen: Natürlich ist die Fränkische Alb jedem Natur- und Kulturinteressierten ein Begriff. Auch der Kletterer horcht auf: Gilt nicht die nördliche Frankenalb, wegen ihrer Schönheit auch „Fränkische Schweiz“ genannt, als Eldorado aller Felsaffinen? Wir lenken ein. Natürlich. Als Bergbegeisterte kennen wir die Szene, wissen bereits bei unserem ersten Besuch im oberfränkischen Wiesenttal die Campingplätze links und rechts der Bundesstraße als Klettercamps einzuordnen. Wir bekommen Lust, es ihren Bewohnern gleichzutun und an einem der fotogenen Felstürmen hochzukraxeln.
Doch wir bleiben am Boden, überlassen die vierhändigen Touren anderen, passen uns an unseren ständigen Begleiter, den 11jährigen Golden Retriever Xandi, an und beruhigen uns: Über Klettertouren im Frankenjura gibt es eh schon genug Bücher.
Und wir geben es zu: Auch über die Teilgebiete, das Altmühltal, die Fränkische Schweiz, das Nördlinger Ries und ganz am Rande die bayerische Donau wurde schon einiges geschrieben. Aber Einblicke in das Gesamtgebiet? Wir meinen, bisher herrscht in diesem Bereich eine Bücherflaute. Und überhaupt, ohne Namen nennen zu wollen: Was uns an der Führerliteratur schon seit langem stört, ist die links-rechts-geradeaus-Mentalität, die Zielsetzung, Kilometer und möglichst viele Touren zu sammeln. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist der Naturgenuss: So gerne wir zu Fuß unterwegs sind: Keiner geht nur, um zu gehen. Was zählt, ist die Landschaft, die Abwechslung. Und so halten es auch wir. Garant für eine abwechslungsreiche Tour war und ist unser ständiger Begleiter und Co-Autor, unser Xandi. Er legt sich einfach hin, streikt, wenn ihm der Weg zu langweilig erscheint. Wir vertrauen seinem Urteil, denn er ist ehrlich, spürt, wenn wir nur noch laufen, um Kilometer zu sammeln...
Doch der Weg ist auch das Ziel: Wichtig ist uns vor allem, dass unsere Leser das Land kennenlernen. Die Landschaft, die Natur. Dazu braucht’s ein paar Wanderungen, Spaziergänge und Ausflüge, jedoch keine 50 oder mehr Gewalttouren, wie uns andere vorgaukeln wollen. Wir selbst wollen vor allem eines: Unsere Leser für die Fränkische Alb (und fast nebenbei auch für die Naturschätze des bayerischen Donautals) begeistern, sie zu Entdeckungsreisen vor der Haustüre einladen. Wenn wir auch Nicht-Bayern erreichen, ist’s umso besser.
Auch uns, die wir im Vorland der Mittleren Schwäbischen Alb geboren und aufgewachsen sind, war die Fränkische Alb vor unserem Projekt etwas eher Abstraktes. Wir kannten vor allem ihre Bilderbuchlandschaft der Fränkischen Schweiz aus mehreren Fernsehbeiträgen, hatten von ihrer Rolle innerhalb der bayerischen Kletterszene gehört. Auch den größten Naturpark Bayerns, den Naturpark Altmühltal, hatten wir – genau so, wie große Teile der bayerischen Donau – schon vorher besuchen dürfen. Doch das Gesamtsystem, wie alles zusammenhängt – geschichtlich wie naturräumlich - konnten wir erst durch unsere Frankenalbreisen und unserer anschließenden Reisen ins bayerische Donautal im Jahr 2019 erfahren. Und wieder fühlten wir uns irgendwie reicher…
Nicht jeder hat die Zeit und Kraft, unseren Spuren zu folgen. Wenn ja, dann freut’s uns, aber wir wollen auch für die da sein, die Deutschland – in diesem Fall den Freistaat Bayern – mal vom Lehnstuhl und der Wohnzimmercouch erlesen möchten, wollen das „Kino im Kopf“ anregen, das wir so sehr schätzen. Wenn’s dann Realität wird, um so besser!
Über den Autor
Dr. Isabelle Auer ist Germanistin, Pädagogin (Schwerpunkte: Allgemeine Pädagogik, Schulpädagogik und Umweltpädagogik) und promovierte Geografin.
Als langjährige Mitarbeiterin des Naturparks Bayerischer Wald e.V. leitete sie als hauptamtliche Arberrangerin zwischen März 2008 und März 2015 über 700 Exkursionen mit insgesamt rund 16000 Teilnehmern, veröffentlichte rund 300 Zeitungsbeiträge, konzipierte und layoutete mehrere Faltblätter, Broschüren und Lehrpfade sowie eine Ausstellung. Außerdem koordinierte sie die Arbeit der "Bürgerinitiative Rettet die Hochzell", der es 2014 gelang, den Bau einer Pendelgondelbahn auf den Bodenmaiser Hausberg, die Hochzell, zu verhindern.
Noch heute gilt sie als Naturschutzfachfrau für alle Fragen rund ums Arbergebiet.
Seit 2015 arbeitet sie als freiberufliche Wander- und Bergbuchautorin. Bereits ihr erstes Buch, die erstmalige Aktualisierung des Walter Pause-Klassikers "Wandern im Bayerwald" von 1969 (alle Infos unter www.bayerwald-wandern-mit-pause.de), fand bei seinem Erscheinen 2017 sowohl bei den Lesern und Hobbywanderern als auch bei den Outdoor- und Naturschutzfachleuten großen Anklang.
Auch ihr zweites - 2018 erschienenes - Buch "Naturerlebnis Wandern an der Oberen Isar", in dem sie die Leser wie ein Ranger an die Hand nimmt und sie in die Naturschönheiten und Gefährdungen der Oberen Isar zwischen Scharnitz, Mittenwald und Bad Tölz einführt, sowie ihr drittes Buch "Deutschlands 16 höchste Berge" wurden mehrfach - auch in überregionalen Medien, wie z.B. im Bayerischen Rundfunk - weiterempfohlen.
In ihrem neuesten Buch "Naturerlebnis Wandern auf der Fränkischen Alb" führt Isabelle Auer ihre Leser ins bekannte - und doch auch unbekannte - "Herz" des Freistaats Bayern, dorthin, wo Schwaben, Franken, Oberbayern und Niederbayern sich treffen in einer Landschaft, die nicht nur naturräumlich, sondern auch geschichtlich und kulturell eine große Vielfalt zu bieten hat.
Weitere Infos unter www.isabelle-auer.de