Stöhrs Lesefutter
Goethes Geschichtsdenken in seinen Autobiographischen Schriften
Bestellbar

Goethes Geschichtsdenken in seinen Autobiographischen Schriften

von Wiebke Hoheisel

149,95 EUR
EA
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783110307351
Verlag
De Gruyter (Berlin/Boston)
Erschienen
30.04.2013
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
361
Einband
EA
Kategorie
Nonbooks, PBS / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft

Beschreibung

Die Studie geht von einem engen Zusammenhang zwischen Goethes Geschichtsdenken und seinem Autobiographieverständnis aus, zumal Goethe selbst die Autobiographie (auch) als historiographische Gattung definiert. Sie zeigt, inwiefern Goethes spezifisches Geschichtsdenken Einfluss auf Form, Inhalt und Konzeption seiner Autobiographischen Schriften nimmt bzw. sogar eine enge Wechselwirkung zwischen Geschichtsdenken und autobiographischen Arbeiten besteht.

Nach einer theoretisch-methodischen Grundlegung, die zunächst in einem diskursanalytischen Querschnitt den Begriff ‚Geschichte’ um 1800 kontextualisiert und dann die Gattung Autobiographie im Spannungsfeld zwischen Fiktion und Historiographie situiert, bilden den Hauptteil der Arbeit exemplarische Textanalysen. Im Sinne eines problemorientierten Ansatzes wird dabei einzelnen für Goethes Geschichtsdenken zentralen Aspekten nachgegangen: etwa der Darstellung des erzählten Ichs als ‚Spiegel’ und ‚Motor’ seiner ‚Epoche’; dem Blick auf die ‚Geschichte’ des erzählten Ichs sowie auf die vom erzählten Ich erlebte Zeit; der Frage, wie sich Goethe Geschichte erschließt u. a. m.