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Völkische Forschung am Krakauer "Institut für Deutsche Ostarbeit"
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Völkische Forschung am Krakauer "Institut für Deutsche Ostarbeit"

Die Wiener "Völkerkunde" und Anthropologie – Biographien und Netzwerke

von Lisa M. Gottschall

104,95 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783110795950
Verlag
De Gruyter Oldenbourg (Berlin/München/Boston)
Erschienen
23.09.2024
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
278
Einband
Gebunden
Abmessungen
23 x 15.5 cm
Gewicht
547 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Geschichte

Beschreibung

Als Zentrum für "Rassen- und Volkstumforschung" machte sich das "Institut für Deutsche Ostarbeit" im NS-besetzten Krakau einen Namen. Erstmals werden in dieser Arbeit die Karrieren, Biographien und Netzwerke von drei an der Universität Wien in Anthropologie und "Völkerkunde" ausgebildeten Forscher*innen beleuchtet, die sich im östlichen Europa sowohl der rassistisch-selektionistischen Okkupationspolitik als auch ihrer eigenen völkischen Wissenschaft andienten. Anton Adolf Plügel (1910–1945), Elfriede Fliethmann (1915–1987) und Ingeborg Sydow (1915–2009) arbeiteten an ethnopolitischen Datenerhebungen, die für das NS-Regimes von Bedeutung waren. Die Górale, eine in den Ausläufern der Tatra ansässige Bevölkerungsgruppe, rückte dabei ebenso in den Fokus des Forschungsinteresses wie die jüdische Bevölkerung der galizischen Ortschaft Tarnów sowie polnische und ukrainische Zwangsarbeitskräfte oder sowjetische Kriegsgefangene. Die Arbeit basiert auf Quellenstudien in Archiven in Krakau, Wien, Berlin und München.