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Adel und Religion in der frühneuzeitlichen Habsburgermonarchie
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Adel und Religion in der frühneuzeitlichen Habsburgermonarchie

Annäherung an ein gesamtösterreichisches Thema

von Josef Hrdlicka, Istvan Fazekas, Alessandro Catalano, Geza Palffy, Marie-Elizabeth Ducreux, Arno Strohmeyer, Elisabeth Garms-Cornides, Friedrich Polleroß, András Forgó, Pia Wallnig, Olga Khavanova, William D. Godsey, Joachim Bahlcke, Katrin Keller, Petr Mata, Martin Scheutz

71,00 EUR
Taschenbuch
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Details

ISBN
9783205203902
Verlag
Böhlau Wien (Wien)
Erschienen
30.01.2017
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
388
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
24 x 17 cm
Gewicht
731 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Geschichte

Beschreibung

Der Adel in der Habsburgermonarchie sah sich aufgrund der frühneuzeitlichen Herrschaftsverdichtung dazu gezwungen, sich neu zu organisieren. Nicht mehr ein Herkunftsland bestimmte seine Identität, sondern dieser neue „habsburgische“ Adel definierte sich über seine Landstandschaft in mehreren Ländern der zusammengesetzten Habsburgermonarchie. Besondere Bedeutung kam dabei der Konfession des Adels zu, zumal die Gegenreformation in den österreichischen Ländern andere konfessionelle Rahmenbedingungen als etwa in Böhmen/Mähren oder Ungarn schuf. Nicht nur Kirchenordnungen, adelige Stiftungen und Spitalgründungen, Kavaliersreisen, sondern auch das Frömmigkeitsverständnis des Adels änderte sich in der Frühen Neuzeit grundlegend. Konversionen waren häufig, aber auch adelige Intoleranz gegenüber anderen Konfessionen änderte sich, wie die 15 Beiträger aus insgesamt acht Ländern in ihren Texten verdeutlichen.

Über den Autor

Alessandro Catalano (geb. 1970) studierte Slawistik in Rom und promovierte dort im Jahr 2002. Er war an den Universitäten von Florenz, Pisa, Wien und Prag tätig und unterrichtet seit Ende 2006 tschechische Literatur an der Università degli studi di Padova. Er arbeitete zur Geschichte der Beziehungen zwischen Italien und Mitteleuropa sowie zur Geschichte der Gegenreformation in Böhmen. Außerdem publizierte er zur neueren tschechischen Literatur und übersetzte Literatur ins Italienische. Gemeinsam mit Simone Guagnelli gibt er die slawistische Zeitschrift »eSamizdat« (http://www.esamizdat.it) heraus.