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Heimatrecht und Staatsbürgerschaft österreichischer Juden
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Heimatrecht und Staatsbürgerschaft österreichischer Juden

Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart

von Hannelore Burger, Wolfgang Mantl

51,00 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783205794950
Verlag
Böhlau Wien (Wien)
Erschienen
22.11.2013
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
274
Einband
Gebunden
Abmessungen
24.2 x 16.3 cm
Gewicht
638 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Geschichte

Beschreibung

Vor dem Hintergrund der Entrechtung und Ausbürgerung der österreichischen Juden und Jüdinnen während der NS-Zeit wird hier der umgekehrte Prozess der stufenweisen Inklusion von Juden in Heimatrecht und Staatsbürgerschaft der österreichischen Monarchie seit den josephinischen Toleranzedikten beschrieben. Die Studie belegt nicht nur die Bedeutung der Erlangung der vollen staatsbürgerlichen Rechte für den gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Aufstieg der Juden, sondern ermöglicht zugleich auch einen neuen Blick auf die nationalsozialistische Judengesetzgebung, die hier als systematische, fast spiegelbildliche Rückführung der historischen „Judenemanzipation“ erscheint. Mit zahlreichen Fallbeispielen und biographischen Studien wird gezeigt, wie sehr Heimatrecht und Staatsbürgerschaft – oder umgekehrt: Staatenlosigkeit – Leben und Identität von Menschen prägten, noch weit über die Monarchie hinaus.

Über den Autor

HANNELORE BURGER studierte Geschichte und Philosophie in Wien, war u.a. Mitarbeiterin der Österreichischen Historikerkommission und Lektorin am Institut für Geschichte der Universität Wien. Sie beschäftigte sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit sprachen-, nationalitäten- und minderheitenrechtlichen Fragen der österreichisch-ungarischen Monarchie sowie mit der Geschichte des Passwesens und der Staatsbürgerschaft.