Stöhrs Lesefutter
Das Treuhand-Trauma
Bestellbar

Das Treuhand-Trauma

Die Spätfolgen der Übernahme

von Yana Milev

18,50 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783360013590
Verlag
Das Neue Berlin (Berlin)
Erschienen
10.03.2020
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
288
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
21.5 x 13.5 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik

Beschreibung

Die Soziologin aus der Schweiz spricht deutlich und offen aus, was die Politik verschweigt. Ihre Thesen, die sie klar belegt, lauten: die »friedliche Revolution« – sie war keine. Die Abwesenheit physischer Gewalt bedeutete nicht, dass es nicht psychischen Druck und andere Formen der Übernahme gab. Zweitens: die »Wiedervereinigung« – es war keine. Es haben sich nicht zwei Staaten vereinigt, sondern der eine übernahm den anderen. Und drittens: die »Wohlstandsversprechen« von Kohl 1990: »Es wird niemandem schlechter gehen als zuvor, dafür vielen besser.« Dies zu widerlegen genügt die Statistik. Damit widerspricht Milev vehement der Behauptung von der erfolgreichen »Transformation des Ostens«. Und liefert die Beweise, dass die Treuhand dem gnadenlosen Konkurrenzkampf und der Marktbereinigung diente und den Willen wirtschaftlicher Interessengruppen vollstreckte.

Über den Autor

Yana Milev, geboren in Leipzig, ist habilitierte Kultursoziologin. Nach zweijährigem Studienaufenthalt in Japan, Doktoratsstudium in Wien und 2008 Promotion zur Dr. phil. Ab 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektleiterin und Assoziierte Forscherin am Seminar für Soziologie (SfS) der Universität St. Gallen (HSG). 2014 Habilitation und Ernennung zur Privatdozentin für Kultursoziologie der »School of Humanities and Social Sciences« der HSG. Yana Milev ist Founder und CEO der AGIO (Gesellschaftsanalyse + Politische Bildung) mit Sitz in St. Gallen und Berlin. Seit 2017 leitet sie die Forschung »Entkoppelte Gesellschaft - Ostdeutschland seit 1989/90. Ein soziologisches Laboratorium«. – Yana Milev ist Mutter eines Sohnes und bis Ende 2026 in Elternzeit.