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Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt
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Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt

Anna Seghers-Preis 2025 | »Bei der Lektüre habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron, Autor von »Ein Mann seiner Klasse«

von Marlen Hobrack

14,40 EUR
Taschenbuch
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Details

ISBN
9783365006245
Verlag
HarperCollins Taschenbuch
Erschienen
19.03.2024
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
224
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
18.6 x 12.5 cm
Kategorie
Taschenbuch / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Gesellschaft

Beschreibung

Wir kennen und lieben sie: die Erfolgsgeschichten von steilen Karrieren, Aufstiegen und unbegrenzten Möglichkeiten für all diejenigen, die etwas leisten im Leben. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dem Mythos gleicher Chancen – vor allem für Frauen?

Entlang der Biografie ihrer Mutter erzählt Marlen Hobrack von einem Leben, das in politischen Debatten gerne ausgeblendet wird: Die unfreiwillige »Fallschirmmutter«, alleinerziehende Ostdeutsche und »Frau ihrer Klasse«, die trotz harter Arbeit ihre Rechnungen nicht bezahlen konnte. Ein T-Shirt für zehn Mark ist für Marlen als Kind absoluter Luxus, Restaurantbesuche ein Ding der Unmöglichkeit. Wie wirken Milieu und Mythen ihrer Herkunft auf Marlens eigene Biografie als Journalistin, die mit 19 Mutter wurde? Und wie erlebte sie ihre persönliche Befreiung von Klassenscham und Ausgrenzung?

»Klassenbeste« ergänzt unseren Blick auf die Arbeiterschicht um die notwendige weibliche Perspektive und wirft ein neues Licht auf ostdeutsche Realitäten.

Über den Autor

MARLEN HOBRACK, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete zunächst in einer Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u.a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. In ihren beiden Sachbüchern Klassenbeste und Erbgut verhandelt sie das Leben ihrer Mutter und Fragen nach sozialer Herkunft und Gerechtigkeit. 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl als Romanautorin. Für ihre Literaturkritik erhielt sie 2023 den Jörg‑Henle‑Preis. 2025 wurde sie mit dem Anna‑Seghers‑Preis für ihre literarische Auseinandersetzung mit Klassismus ausgezeichnet. Marlen Hobrack hat drei Kinder und lebt in Leipzig.