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Leben und Sterben im August
Eine Erzählung
von Fabian Körber
21,50 EUR
Taschenbuch
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Details
- ISBN
- 9783384602787
- Verlag
- tredition (Glattpark)
- Erschienen
- 23.06.2025
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 396
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 19 x 12 cm
- Gewicht
- 417 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Erzählende Literatur
Beschreibung
„Leben und Sterben im August“ ist eine autobiografische Erzählung, die das Leben im Zürcher Oberland der 1970er und 1980er Jahre einfängt. Die Geschichte verknüpft Kindheitserinnerungen mit einem Porträt einer Gesellschaft im Wandel, geprägt von den Idealen der 68er-Bewegung, gesellschaftlichen Spannungen und dem Streben nach Integration. Im Zentrum stehen Themen wie Freundschaft, Familie und die Suche nach Identität, erzählt aus der Perspektive eines Kindes in einer ländlichen Schweizer Gemeinde.
Die Erzählung spielt in Russikon, einem Dorf mit klaren sozialen Hierarchien: wohlhabende Einfamilienhaus-Besitzer, ausländische Gastarbeiter und traditionelle Bauernfamilien. Der FC Russikon, gegründet von italienischen Gastarbeitern, wird zum Symbol der Integration, indem er Kinder aus allen Schichten vereint.
Im Mittelpunkt steht die Familie des Erzählers, die in einer alternativen Wohngemeinschaft lebt. Die Eltern, inspiriert von den 68er-Idealen, suchen ein freies, nicht-konformistisches Leben. Die WG wird zum Treffpunkt für Künstler, Lehrer und sozial Engagierte, doch Spannungen in der Beziehung der Eltern sowie die Ankunft von Pflegekindern und ehemaligen Drogenabhängigen bringen Konflikte. Der Erzähler erlebt seine Kindheit als Mischung aus Freiheit und Unsicherheit, geprägt von idyllischen Sommerferien in Südfrankreich, aber auch von politischen Auseinandersetzungen, etwa als sein Vater für die sozialistische Partei bei den Gemeinderatswahlen kandidiert. Nach einem schicksalhaften Tag im August, der eine tragische Wende bringt, droht die Wohngemeinschaft auseinander zu brechen.
Über den Autor
Fabian Körber (geb. 1970 in Winterthur) wuchs im Zürcher Oberland auf. Nach seiner Schulzeit und der Ausbildung an der Hotelfachschule führte ihn sein beruflicher Werdegang für einige Jahre nach England, in den Mittleren Osten und nach Asien. Heute lebt er mit seiner Familie in Zürich. „Leben und Sterben im August“ ist sein Debütroman.
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