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Arbeit am europäischen Gedächtnis
Diktaturerfahrung und Demokratieentwicklung
von Alexander Vatlin, Zsuzsa Breier, Eckart Conze, Heidemarie Uhl, Robert Traba, Etienne François, Walther L. Bernecker, Wlodzimierz Borodziej, Franziska Augstein, Stefan Troebst, Gilbert Merlio, Mária Schmidt, Günther Heydemann, Franz-Josef Schlichting, Volkhard Knigge, Hans-Joachim Veen
33,00 EUR
Taschenbuch
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Details
- ISBN
- 9783412207946
- Verlag
- Böhlau Köln (Köln)
- Erschienen
- 03.11.2011
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 248
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 22.9 x 15.5 cm
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Politikwissenschaft/Politik, Wirtschaft
Beschreibung
Im Zuge des Zusammenwachsens eines demokratischen Europas wächst auch das Bedürfnis, ein gemeinsames europäisches Gedächtnis zu entwickeln. Dieses soll die nationalen Fixierungen der Erinnerung durchbrechen und die vielfältigen Bezüge, Gegensätze und Gemeinsamkeiten der Nationenentwicklungen in der europäischen Geschichte bewusst machen, die im 20. Jahrhundert vor allem von Diktaturen und totalitären Ideologien geprägt worden sind. 20 Jahre nach den Systemumbrüchen in Ostmittel- und Osteuropa analysiert der Band die nationalen Erinnerungskulturen in West- und Osteuropa im Hinblick auf mögliche Ansatzpunkte für ein gemeinsames europäisches Gedächtnis. Zudem wird das EU-Projekt eines »Hauses der Europäischen Geschichte« erstmals einer breiteren Fachdiskussion unterzogen: Wie weit kann das Konzept für ein solches Haus Bausteine für ein europäisches Gedächtnis entwickeln? Welche gegenläufigen nationalen Erinnerungskulturen gibt es? Welche europäischen Zäsuren und Erfahrungen könnten konstitutiv für eine europäische Erinnerung sein? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Autoren, um die Diskussion über Chancen und Grenzen einer dialogischen Erinnerungskultur in Europa zu befördern.
Über den Autor
Zsuzsa Breier, in Budapest geboren, erlebte das Jahr 1989 in Ungarn. Sie promovierte über Max Frisch, forschte zur deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, initiierte und leitete das Kulturjahr der Zehn und war Staatssekretärin für Europaangelegenheiten in der Hessischen Landesregierung. Seit 2016 ist sie freie Autorin und Publizistin und lebt in Berlin.