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Einstein überquert die Elbe bei Hamburg
Fünf Original-Lithographien von Oskar Kokoschka zur Erzählung von Siegfried Lenz und eine Betrachtung des Autors über den Künstler.
von Siegfried Lenz
1.891,60 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783455042283
- Verlag
- Hoffmann und Campe
- Erschienen
- 01.01.1976
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 310
- Einband
- Gebunden
- Abmessungen
- 60 x 47.8 cm
- Gewicht
- 6203 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Beschreibung
Dieser Band versammelt die folgenden dreizehn Erzählungen aus den Jahren 1969-1973:
Das Examen, Ein Grenzfall, Die Mannschaft, Die Augenbinde, Die Schmerzen sind zumutbar, Die Strafe, Einstein überquert die Elbe bei Hamburg, Herr und Frau S. in Erwartung ihrer Gäste, Wie bei Gogol, Fallgesetze, Achtzehn Diapositive, Die Wellen des Balaton, Die Phantasie
Über den Autor
Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, gestorben 2014 in Hamburg, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Seit seinem Debütroman Es waren Habichte in der Luft von 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Mit den masurischen Geschichten So zärtlich war Suleyken hatte er 1955 seinen ersten großen Erfolg, Sein Werk ist geprägt von der Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (z. B. Der Mann im Strom, 1957, oder Brot und Spiele, 1959) und mit dem Nationalsozialismus bzw. seiner Aufarbeitung. Zu Lenz’ größtem Erfolg wurde der 1968 erschienene Roman Deutschstunde. Bis heute ist die Geschichte eines Polizisten, der im Nationalsozialismus das Malverbot seines Freundes überwacht, eine bestechende Entlarvung eines pervertierten Pflichtgefühls. Das Buch wurde verfilmt, avancierte zur Pflichtlektüre an Schulen und war international ein großer Erfolg. Der Deutschstunde folgten viele weitere große Romane (Das Vorbild, 1973, Heimatmuseum, 1978, Der Verlust, 1981, Exerzierplatz, 1985, Die Auflehnung, 1994, Landesbühne, 2009), welche Siegfried Lenz neben Schriftstellern wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Martin Walser zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren machte. Sein zweiter Roman Der Überläufer erschien postum im Jahr 2016 und wurde ein großer Erfolg. Für seine Bücher wurde er mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Gerhart-Hauptmann-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009.
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