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Die Schachspieler von Buenos Aires
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Die Schachspieler von Buenos Aires

Roman

von Ariel Magnus, Silke Kleemann

22,70 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783462050059
Verlag
Kiepenheuer & Witsch
Erschienen
09.05.2018
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
336
Einband
Gebunden
Abmessungen
21 x 13.3 cm
Gewicht
484 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Beschreibung

In Buenos Aires findet im Sommer 1939 die Schacholympiade statt. Während des Turniers bricht der Zweite Weltkrieg aus, und viele Spieler, unter ihnen Mirko Czentovic, der fiktive Schachweltmeister aus Stefan Zweigs »Schachnovelle«, kehren nicht mehr in ihre Heimatländer zurück, vor allem Juden bleiben dort. Ein Roman, der historische Fakten und reale Persönlichkeiten mit literarischen Elementen und Figuren mischt und Zug um Zug eine ganz besondere Zeit in einer besonderen Stadt zum Leben erweckt. Heinz Magnus, der Großvater des Autors, kommt auf der Flucht vor den Nazis 1937 nach Buenos Aires. 1939 findet dort die Schacholympiade statt. Heinz lernt die deutsche Schachmeisterin Sonja Graf kennen und verliebt sich in sie. Der Enkel Ariel Magnus, der sich mit Kommentaren nicht zurückhält und mal recherchiert, mal fabuliert, rekonstruiert die Geschichte einer nicht erwiderten Liebe. Sonja bleibt wie Heinz in Argentinien, sie beginnen in dieser Stadt wie so viele deutsche Emigranten ein neues Leben. Auch Stefan Zweig hält sich kurz dort auf und veröffentlicht seine »Schachnovelle«, ein Buch, das auch viele Jahrzehnte später noch den Enkel mit seinem Großvater verbinden wird.
Ein Roman wie das Leben selbst: überraschend, angriffslustig und geistreich.

Über den Autor

Ariel Magnus, geboren 1975 in Buenos Aires. Studium in Deutschland, schrieb für verschiedene Medien in Lateinamerika, die taz in Berlin und SPIEGEL ONLINE und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer in Buenos Aires und Berlin. 2007 wurde er für seinen Roman »Ein Chinese auf dem Fahrrad« mit dem internationalen Literaturpreis Premio La Otra Orilla ausgezeichnet. 2012 folgte das Porträt seiner jüdischen Großmutter »Zwei lange Unterhosen der Marke Hering« und 2018 »Die Schachspieler von Buenos Aires«.