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Fürsten ohne Krone
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Fürsten ohne Krone

Fast ein Roman

von Heinrich Nienkamp, Martin Wandelt

14,99 EUR
Taschenbuch
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Details

ISBN
9783565037018
Verlag
epubli
Erschienen
23.09.2025
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
288
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
19 x 12.5 cm
Gewicht
340 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy

Beschreibung

Richard Frey erbt von seinem Vater ein riesiges Vermögen, sieht aber keinen Sinn darin, dieses weiter zu vermehren und ein Leben im Luxus zu führen. Gemeinsam mit einem Professor nutzt er das Geld, um eine Kulturorganisation aufzubauen, deren Zweck darin besteht, aus der großen Zahl von Menschen besonders befähigte Kulturpersönlichkeiten auszuwählen, die sich aus innerer Überzeugung und mit ganzer Kraft für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen. Was anfangs belächelt wird, entwickelt eine Dynamik, der sich am Ende selbst Kaiser, Könige und Staatspräsidenten nicht entziehen können — mit der Folge, dass ein drohender Weltkrieg abgewendet wird. Die Geschichte, die im Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts spielt, wird ausschließlich in Form von Zeitungsartikeln erzählt. Dadurch vergisst man beim Lesen zuweilen, dass es sich um Fiktion handelt, und nicht um wirkliche Ereignisse. Die detaillierten Schilderungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen, wie eine klug durchdachte Organisationsstruktur dazu führt, dass sich die Menschen wieder auf eine Kultur des Miteinanders besinnen und den Krieg als Inbegriff der Unkultur überwinden.

Über den Autor

Heinrich Nienkamp (1870–1929) hieß mit bürgerlichem Namen Ernst Kliemke und war ein deutscher Jurist, der unter anderem für die Deutsche Bank als Direktor der Ostafrikanischen Eisenbahngesellschaft tätig war. Daneben leitete er seit 1925 den Deutschen Esperanto-Bund und schrieb Aufsätze und Bücher über Esperanto sowie über sozialphilosophische Themen. Er war überzeugter Pazifist und zum Ende seines Lebens ein Anhänger des Bahaismus, einer universalen Religion, die ihre Anhänger dazu aufruft, die Erde als ein einziges Land und alle Menschen als dessen Bürger zu betrachten.