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Nachtschicht im Leichenschauhaus
Fünf Geschichten aus dem Reich der Toten – und der ganz Lebendigen
von K. R. Mordheim
19,99 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783565292233
- Verlag
- epubli
- Erschienen
- 03.03.2026
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 144
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 20.5 x 13.5 cm
- Gewicht
- 206 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy
Beschreibung
Wenn die Toten zu atmen scheinen und die Stille der Nacht plötzlich eine Sprache entwickelt – willkommen in der Welt von K. R. Mordheim, wo die Grenze zwischen Leben und Tod verschwimmt wie Nebel über kaltem Stahl.
„Nachtschicht im Leichenschauhaus" versammelt fünf atmosphärisch dichte Geschichten, die alle an jenem Ort spielen, den die meisten Menschen nur aus der Ferne kennen und lieber meiden: dem Institut für Rechtsmedizin. Hier, zwischen Kältekammern und Sezierräumen, wo Neonlicht auf Edelstahl trifft und das monotone Summen der Kühlaggregate zur einzigen Gesellschaft wird, entfaltet sich ein literarisches Kaleidoskop des Unheimlichen.
Dr. Sabine Voss liebt die Nachtschicht. Zwanzig Jahre Erfahrung haben sie gelehrt, dass Tote keine Geschichten erzählen – bis zu jener Nacht, in der ein Atemzug aus Kammer sieben alles infrage stellt. In „Sezierraum Nummer Drei" wartet eine Leiche, die sich weigert, den Regeln zu gehorchen. „Die Stille nach Mitternacht" offenbart, dass Schweigen manchmal lauter spricht als jedes Wort. Und während einer „Inventur der Toten" stellt sich die Frage: Was passiert, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen?
K. R. Mordheim beherrscht die hohe Kunst der leisen Spannung. Keine plumpen Schockeffekte, sondern ein graduelles Anziehen der Schraube, das den Leser in einen Sog zieht, aus dem es kein Entkommen gibt. Mit präziser, fast klinischer Sprache zeichnet der Autor ein Milieu, das in seiner Authentizität besticht – und gerade dadurch umso verstörender wirkt, wenn das Unmögliche sich ankündigt.
Diese Sammlung ist mehr als Horror, mehr als Thriller: Sie ist eine Meditation über Einsamkeit, Routine und jene Momente, in denen die Wirklichkeit Risse bekommt. Für alle, die ihre Spannung intelligent, ihre Atmosphäre dicht und ihre Nächte kurz mögen.
Über den Autor
K. R. Mordheim ist eine Autorin, deren Interesse für die Grenzbereiche zwischen Leben und Tod ihre literarische Arbeit prägt. Mit einem Hintergrund in forensischen Wissenschaften und psychologischen Studien erschafft sie atmosphärisch dichte Erzählungen, die in den stillen, verborgenen Räumen institutioneller Welten angesiedelt sind. Ihre Geschichten erkunden die Schnittstelle zwischen klinischer Sachlichkeit und menschlicher Komplexität. Mordheim lebt zurückgezogen und widmet sich intensiven Recherchen zu ihren Themen. Sie schreibt Prosa, die das Alltägliche im Außergewöhnlichen offenbart – nachdenklich, präzise und mit einem Blick für die Poesie in düsteren Zusammenhängen.
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