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Die Endlos-Schleife
Fantasy-Erzählung
von Bernd Staudte
6,99 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783565339136
- Verlag
- epubli
- Erschienen
- 19.03.2026
- Auflage
- 2. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 40
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 21 x 14.8 cm
- Gewicht
- 77 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy
Beschreibung
„Die Endlosschleife“ erzählt die Geschichte von Arin, einem Mann, der in einer sich ständig wiederholenden Realität gefangen ist, ohne zu wissen, warum. Erst als er auf Nira trifft, eine Frau, die sich als nicht zur Schleife gehörig entpuppt, beginnt er zu begreifen, dass seine Welt künstlich ist – ein Kreislauf, den er selbst erschaffen hat, um eine zerfallende Realität zu retten. Doch die Schleife ist nicht nur ein Schutz, sondern auch ein Gefängnis, und in ihrem Zentrum lauert der Erste, ein verzerrtes Echo eines Menschen, der Arin einst manipulierte und sich von der Schleife nähren ließ. Als Arin aus der Schleife ausbricht, entdeckt er die freie Zeit: eine wilde, wunderschöne und gefährliche Welt, in der Zeit nicht linear fließt, sondern wie ein lebendiges Element pulsiert. Die Menschen dort haben sich angepasst, doch sie fürchten Arin – denn er ist der Einzige, der die Zeit beeinflussen kann, ohne von ihr zerstört zu werden. Während der Erste ihm in die freie Zeit folgt und seine wahre, monströse Form offenbart, erkennt Arin, dass er nicht nur die Schleife erschaffen hat, sondern auch die freie Zeit selbst. Er ist der Ursprung und der Fehler zugleich. Am Ende muss Arin eine Entscheidung treffen: die Zeit zu stabilisieren und selbst zum ewigen Hüter zu werden – oder sie freizugeben und sich selbst aufzulösen. Er entscheidet sich für die Freiheit der Welt und opfert seine eigene Existenz. Die freie Zeit wird wilder, aber lebendiger, und Arin bleibt als leises Echo in ihr zurück – nicht als Gott, nicht als Herrscher, sondern als Teil des Flusses, der die Welt trägt. Die Geschichte endet mit Nira, die erkennt, dass Arins größter Akt nicht die Schöpfung war, sondern das Loslassen.
Über den Autor
Bernd Staudte, 1944 in Treuen geboren, begann seine Laufbahn als Elektromonteur und arbeitete später acht Jahre im Uranbergbau der SDAG Wismut. Parallel absolvierte er ein Fernstudium in Elektronik sowie ein weiteres an der Universität Jena im Bereich Mikrosystem-Gerätekonstruktion. Von 1979 bis 1987 war er Entwicklungsingenieur bei CARL ZEISS Jena. Nach seiner Übersiedlung nach Berlin 1990 leitete er Projekte zur Glasfaser- und Solartechnik. Sein literarisches Werk umfasst Aphorismen, Gedichte, Kurzgeschichten, sozialethische Texte und autobiografische Arbeiten. Über 84 Veröffentlichungen sind bislang erschienen.
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