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Wissen kompakt und verständlich / Die Geschichte der Namen
Wie Menschen lernten, sich gegenseitig zu rufen
von Rosemarie Hengarth
21,90 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783565448593
- Verlag
- epubli
- Erschienen
- 18.05.2026
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 140
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 20.5 x 13.5 cm
- Gewicht
- 201 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy
Beschreibung
Warum heissen wir, wie wir heissen? Ein Name ist weit mehr als eine praktische Etikette; er ist ein Schicksal, ein Rechtsgut und oft ein politisches Kampffeld. Rosemarie Hengarth nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Jahrtausende: von den geheimen Namen der ägyptischen Götter über den bürokratischen Zwang zur Einführung von Familiennamen bis hin zum modernen „Kevinismus“. Sie zeigt, wie Staaten Namen als Waffen nutzen, warum manche Namen zu heilig sind, um ausgesprochen zu werden, und wie Menschen sich durch die Wahl eines neuen Namens ihre Freiheit zurückerobern. Ein kluges, glänzend geschriebenes Buch über das persönlichste Wort unseres Lebens.
Doch das Buch geht noch einen entscheidenden Schritt weiter: Es beleuchtet die dunklen Kapitel der Namensgeschichte, in denen die Auslöschung eines Namens gleichbedeutend mit der Auslöschung der Existenz war – von den Sklavenschiffen des Atlantiks bis hin zu den bürokratischen Apparaten moderner Diktaturen. Gleichzeitig bietet es verblüffende Einblicke in die Psychologie der Namenswahl: Warum lösen bestimmte Vornamen Vorurteile aus, während andere Türen öffnen? Und wie verändern digitale Pseudonyme und Algorithmen in der heutigen Zeit unser Verständnis von Individualität? Rosemarie Hengarth verbindet wissenschaftliche Präzision mit erzählerischer Leichtigkeit und liefert damit das ultimative Referenzwerk für alle, die verstehen wollen, wie Namen unsere Identität formen, unsere Geschichte bewahren und unsere Zukunft beeinflussen. Ein unverzichtbarer Begleiter für Eltern, Historiker und alle Sprachbegeisterten, die wissen wollen, was wirklich in den Namen steckt, die wir täglich rufen.
Über den Autor
Rosemarie Hengarth beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Kulturgeschichte, Sprache und historischen Formen menschlicher Identität. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Fragen danach, wie Gesellschaften Menschen benennen, wie Namen Zugehörigkeit schaffen und weshalb bestimmte Namen über Jahrhunderte hinweg bestehen bleiben, während andere verschwinden.
Ihre Texte verbinden historische Recherche mit einem erzählerischen Zugang und richten sich an Leserinnen und Leser, die sich für die verborgenen kulturellen Bedeutungen alltäglicher Dinge interessieren. Dabei widmet sie sich besonders jenen Momenten, in denen Namen mehr werden als blosse Bezeichnungen — etwa als Ausdruck von Herkunft, Erinnerung, Religion, Macht oder persönlicher Selbstbestimmung.
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