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Volksversammlungen wurden zu Waffen politischer Macht
Optimaten, Popularen und der Kampf um Reformen im späten republikanischen Rom
von Konrad Seidelmann
29,99 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783565473748
- Verlag
- epubli
- Erschienen
- 03.06.2026
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 216
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 29.7 x 21 cm
- Gewicht
- 664 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte
Beschreibung
Die letzten Jahrzehnte der römischen Republik waren geprägt von wachsender sozialer Ungleichheit und erbitterten politischen Konflikten. Traditionelle Institutionen verloren zunehmend ihre Fähigkeit zum Ausgleich, während rivalisierende Eliten um Kontrolle über Staat, Landbesitz und öffentliche Loyalität kämpften.
Dieses Buch untersucht die Auseinandersetzung zwischen den konservativen Optimaten und den reformorientierten Popularen im späten republikanischen Rom. Fragen agrarischer Umverteilung, Bürgerrechte und wirtschaftlicher Macht verschärften die Spannungen innerhalb des Senats ebenso wie auf den Straßen der Hauptstadt. Politische Debatten entwickelten sich immer häufiger zu offenen Machtkämpfen.
Besonderes Augenmerk gilt der Veränderung republikanischer Herrschaftsmechanismen. Volksversammlungen, Vetorechte und traditionelle Ämter wurden zunehmend strategisch genutzt, um persönliche Machtinteressen durchzusetzen. Gleichzeitig schwächten Korruption und militärischer Einfluss die verfassungsmäßigen Grenzen der Republik.
Die Geschichte des republikanischen Niedergangs erscheint hier als schrittweiser Zerfall politischer Balance innerhalb eines expandierenden Imperiums.
Über den Autor
Erforscht Geheimdienstoperationen, Diplomatie und die verdeckte politische Geschichte Europas.