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Rittergut Hüthum
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Rittergut Hüthum

Leben auf dem Land am Niederrhein im 13./14. Jahrhundert

von Dietrich Angenendt

10,00 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783565705757
Verlag
epubli
Erschienen
28.08.2026
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
144
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
19 x 12.5 cm
Gewicht
178 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy

Beschreibung

Hüthum wurde im 13. Jahrhundert mit verschiedenen Namen wie Hütheim, Huthem, Hutem bezeichnet. Die Siedlung wurde im Jahre 1206 erstmalig in Verbindung mit Probst Simon zu Emmerich und Everhard de Heze ge-nannt. Die Bauernschaft existierte jedoch sicher schon länger. Im Spätmittelalter wurde außer Urkunden, Lehns- und Zinsverzeichnissen auf dem Land noch wenig geschrieben und schriftlich hinterlegt. Schriftliche Quellen sind oft ungenau oder widersprechen sich sogar. Das lässt für einen historischen Roman viel Freiheit. Ein geschichtlicher Roman hat jedoch die Verpflichtung, die große Historie und den Lebensraum einigermaßen schlüssig darzustellen. Also, die Rahmenbedingungen müssen stimmen, aber für die innere Handlung und die fiktiven Figuren gilt: E s k ö n n t e s o g e w e s e n s e i n . In Hüthum gab es zu dieser Zeit vielleicht eine lockere bäuerliche Siedlungslandschaft aus einzelnen Höfen, Hofstellen, Ackerflächen, Weiden und Wegen. Sie lagen sicher auf den höheren Uferwällen des Rheins. Dort war Ackerbau möglich, während die tiefer gelegenen Mulden und Auen zunächst stärker von Auenwald geprägt, vielleicht auch schon als Grünland genutzt wurde. Die Siedlung Hüthum lag zwischen dem Reichsstift Elten und der jungen Stadt Emmerich. Es gab vom Stift abhängige Höfe, aber auch kleinere Adels- und Ministerialfamilien, möglicherweise freie und selbstständige Bauern. Zwischen 1250 und 1300 gab es zahlreiche Fehden und Machtkämpfe zwischen den Territorialherren Köln, Geldern und Kleve. Auch die Handelswege zwischen Emmerich, Elten und Arnheim waren nicht immer sicher.

Über den Autor

- geboren am Ende der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in Kleve; - aufgewachsen in Emmerich am Rhein; - studiert im westfälischen Münster; - geheiratet in Emmerich-Elten, Vater von zwei Töchtern - gewirkt als Lehrer 40 Jahre in Emmerich am Rhein; - als Pensionär immer noch verliebt in seine Frau; - aber auch in seine drei Enkelkinder; - gerne unterwegs mit Wohnwagen und Fahrrädern; - fühlt sich aber auch zu Hause am Schreibtisch wohl; - diskutiert gerne mit Freunden über Gott, die Politik und die Welt - interessiert sich für Geschichte und die Quintessenz daraus - liebt die Natur und wandert gerne - freut sich jeden Morgen über den neuen geschenkten Tag