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Autobiographie und ästhetische Erfahrung
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Autobiographie und ästhetische Erfahrung

Entdeckung und Wandel des Selbst in der Moderne

von Peter Alheit, Morten Brandt

42,20 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783593379913
Verlag
Campus (Weinheim)
Erschienen
13.03.2006
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
21.4 x 14.2 cm
Gewicht
388 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft

Beschreibung

Vorwort Einführung Die Beziehung von Biographie und Ästhetik in der Moderne 1. Der Wandel autobiographischer »Formate« 2. Ästhetik als Mittel der Selbstreflexivität Kapitel 1 Der Beginn einer Autonomisierung des Ästhetischen: Die ästhetische Dimension in Autobiographien um 1800 1. Die qualvolle Selbstwerdung in Karl Philipp Moritz’ Anton Reiser 1.1 Spaltungen 1.2 Schule und Literatur 1.3 Theater 2. Der Kontrast mit dem »Klassiker«: Goethes Dichtung und Wahrheit 3. Typische zeitgenössische Reflexionsmuster 3.1 Die Relativierung des Ästhetischen in Salomon Maimon’s Lebensgeschichte 3.2 Ästhetischer Utilitarismus in Johann Gottfried Seumes Mein Leben 3.3 Dichotomien in der Lebensgeschichte Ulrich Bräkers 3.4 Geschlechterschranken der literarischen Bildung in der Autobiographie Friederike Bruns 3.5 Die Ambivalenz des Literarischen bei Wilhelmine Eberhard 3.6 Ansätze des Autonomiemotivs in der Autobiographie Caroline Rudolphis 4. Erste Zwischenbilanz: Ästhetische Erfahrung als Distanzierungschance Kapitel 2 Das Ästhetische und das Soziale: Die Vermittlung von ästhetischer Erfahrung und gesellschaftlicher Identität in Autobiographien um 1900 1. Die ästhetisierte Autobiographie: Emil Noldes Das eigene Leben 1.1 Entwicklung 1.2 Distanzierung und Annäherung 1.3 Kunst und Politik 2. Ästhetik und Gesellschaft: Lu Märtens Torso 3. Leselust und Politik: Adelheid Popps Jugendgeschichte einer Arbeiterin 4. Ästhetischer Anspruch und Realität in Marie von Ebner-Eschenbachs Meine Kinderjahre 5. Fremdes und Eigenes in der Autobiographie von Isolde Kurz 6. Die Konkurrenz ästhetischer und naturwissenschaftlicher Perspektiven auf die Lebensgeschichte 6.1 Franz König: Lebenserinnerungen 6.2 Otto Körner: Erinnerungen eines deutschen Arztes und Hochschullehrers Exkurs: Foucault und Elias 6.3 Ernst Haun: Erinnerungen eines blinden Mannes 7. Zweite Zwischenbilanz: Ressourcen der Vermittlung zwischen Ästhetik und Sozialität Kapitel 3 Ästhetik und Zivilität: Die Erosion ästhetischer Reflexivität in Autobiographien um 2000 1. Autobiographische Größenphantasien: Hanns-Josef Ortheils Das Element des Elephanten 1.1 Auflösung der Existenz in Schriftzügen 1.2 Die Autobiographie als Selbsterschaffung 1.3 Die Autobiographie als Selbstgespräch 2. Die »a-soziale« Autobiographie: Martin Walsers Ein springender Brunnen 3. Autobiographie als »kalkulierte Schizophrenie«: Fritz Rudolf Fries’ Diogenes auf der Parkbank 4. Der einsame Autobiograph: Fritz Zorns Mars 4.1 Familie 4.2 Krebs 4.3 Krieg 5. Dritte Zwischenbilanz: Postmoderne Anachronismen? Kapitel 4 Öffnungen und Schließungen moderner Selbsterfahrung – Eine vorläufige Bilanz 1. Zivilisation und Abschottung 2. Die Konfiguration um 1800 3. Die Konfiguration um 1900 4. Die Konfiguration um 2000 5. Scheinbare Ganzheiten 6. Weiterentwicklungen ästhetischer Reflexivität Literatur

Über den Autor

Peter Alheit war Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Göttingen.