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Fußball-Volksgemeinschaft
Ideologie, Politik und Fanatismus im deutschen Fußball 1919-1964
von Rudolf Oswald
46,60 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783593387598
- Verlag
- Campus (Weinheim)
- Erschienen
- 15.09.2008
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 342
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 21.4 x 14.2 cm
- Gewicht
- 428 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Geschichte/Kulturgeschichte
Beschreibung
Inhalt
1. Einleitung
1.1 Gemeinschaft - Moderne - Popularkultur: Grundzüge einer Diskursgeschichte des deutschen Fußballsports
1.2 Forschungsstand und Quellenlage
2. Individuum vs. Gemeinschaft: Fußball im Fokus weltanschaulicher Debatten, 1919-1945
2.1 Im "Geist von 1914": Zur Fundierung der Volksgemeinschaftsidee im deutschen Sport
2.2 Im Dienste von Volk, Klasse und Konfession: Die Ideologisierung des Fußballs nach dem Ersten Weltkrieg
2.3 "Elf Freunde müßt ihr sein!": Fußball als Erziehung zur Gemeinschaft
2.4 "Ausmerzung der Gemeinschaftsfremden": Stars, professionals und jüdische Funktionäre als Feindbilder des Fußballsports in Deutschland
3. Die erlebbare "Fußball-Volksgemeinschaft" des Dritten Reiches
3.1 "Siebzigtausend wie ein Volk": Gemeinschaftsinszenierung im Stadion
3.2 Kommunalpolitik und Sport in Deutschland, 1919-1945
3.3 "Ein ganzes Volk lauscht": Die Rolle des Sportfunks im Dritten Reich
3.4 "Kanonen" und "Cracks" im Dienste des NS-Regimes: Die Instrumentalisierung des "Starkults"
3.5 Von den Zwängen erlebbarer Volksgemeinschaft: Die Macht des Fußballkonsums im Dritten Reich
4. Vergemeinschaftung "von unten": Fußballsubkulturen in Deutschland, 1920-1960
4.1 "Vereinsfanatismus" - Realität der "Volksgemeinschaft im Kleinen"
4.2 "Disziplinlose Volksgenossen": Das Gewaltpotential des Vereinsfanatismus
5. "Kein Kollektiv, das nach Schema F funktioniert": Vom "Berner Wunder" bis zur Liberalisierung des Fußballs, 1954-1964
Quellen
Literatur
Abkürzungen