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Polen verstehen
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Polen verstehen

Geschichte, Politik, Gesellschaft

von Gerhard Gnauck

12,40 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783608962963
Verlag
Klett-Cotta (Rotebühlstr. 77)
Erschienen
15.09.2018
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
320
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
19 x 11.5 cm
Gewicht
223 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte

Beschreibung

Polen – unser unbekannter Nachbar. Souverän und kenntnisreich erzählt Gerhard Gnauck von der Geschichte, Kultur und Gesellschaft unseres östlichen Nachbarn. Dabei erweist sich: Polen war und ist für uns Deutsche wichtiger, als wir denken.

In seiner kompakten Darstellung wirft Gerhard Gnauck einen Blick auf das Jahrhundert seit 1918, als Polen und viele seiner Nachbarländer aus den Trümmern der Imperien emporstiegen und ihre Unabhängigkeit erlangten. Er lässt Zeitzeugen sprechen und fragt, was die Traditionen und Erfahrungen früherer Jahrhunderte dem Land heute bedeuten.

Nach dem Weltkrieg und der Wiedervereinigung dreier Landesteile unternahm Polen mit seiner heterogenen Bevölkerung einen ersten Anlauf zur Demokratie. 1939 folgten darauf Krieg, Terror, Holocaust und die größten Vertreibungen der Weltgeschichte. Ausgeblutet und nach Westen verschoben, erlebte Polen eine Diktatur, die jedoch friedlich überwunden werden konnte.

Darauf folgten schmerzhafte, doch erfolgreiche Reformen und der Beitritt zu Nato und EU. 2015 begann die Kaczynski-Partei PiS, viele dieser Erfolge in Frage zu stellen. Dem Autor gelingt es, Weltbild, Denken und Handeln dieser politischen Kräfte verständlich zu machen. Zugleich geht er der Frage nach, was in Polen aus Demokratie, Rechtsstaat, Marktwirtschaft und guter europäischer Nachbarschaft werden wird.

Über den Autor

Gerhard Gnauck, geboren 1964, ging 1999 als Korrespondent für die »Welt« nach Polen. Er lebt in Warschau und recherchiert seit 1999 über die polnischen Jahre von Marcel Reich-Ranicki.Auf seine Anregung hin erhielt die Familie Gawin, bei denen Marcel Reich-Ranicki und seine Frau untertauchen konnten, die Auszeichnung »Gerechte unter den Völkern« des Instituts Yad Vashem.