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Die Politik der Erinnerung und des Vergessens in Namibia
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Die Politik der Erinnerung und des Vergessens in Namibia

Umgang mit schweren Menschenrechtsverletzungen der Ära des bewaffneten Befreiungskampfes 1966 bis 1989

von Gustine Hunter

79,60 EUR
Taschenbuch
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Details

ISBN
9783631560594
Verlag
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften (Berlin)
Erschienen
13.11.2007
Sprache
Deutsch
Seiten
234
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
21 x 14.8 cm
Gewicht
320 g
Kategorie
Taschenbuch / Politikwissenschaft

Beschreibung

Nach dem Übergang zur Demokratie stellt sich dem unabhängigen Namibia die Frage, wie mit dem gewaltsamen Erbe des Unrechtsregimes und des antikolonialen Widerstandes umgegangen werden soll. Schwere Menschenrechtsvergehen wurden sowohl von Seiten der südafrikanischen Besatzungsmacht als auch von der nationalen Befreiungsbewegung verübt. In Namibia entsprach die bedingungslose Amnestie dem Geist des paktierten Überganges und der Nationalen Versöhnungspolitik. Mit Verweis auf pragmatische Erwägungen, die um den Erhalt der politischen Stabilität kreisen, werden Prozesse der Wahrheitsfindung blockiert. Mit einer umfassenden Aufarbeitung des Themenkomplexes soll die Arbeit einen Beitrag zum besseren Verständnis des Befreiungskampfes liefern. Unter Einbeziehung einer Vielzahl neuer Quellen widmet sich die Studie nicht nur verdrängten Kapiteln der jüngsten Geschichte des afrikanischen Staates, sie gibt auch Anlass zum Nachdenken über die Maßstäbe internationaler Solidarität.