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„Ich habe es irgendwo versteckt“
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„Ich habe es irgendwo versteckt“

Notizen zum „Charta-Jahr“ 1977

von Václav Havel, Susa Wolfrum, Jana Krötzsch

28,80 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783689481377
Verlag
Mitteldeutscher Verlag (Halle (Saale))
Erschienen
09.2026
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
256
Einband
Gebunden
Abmessungen
21 x 13.5 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien

Beschreibung

Ein packender literarischer Bericht von Václav Havel, Dramatiker, Dissident und eine der wichtigsten Persönlichkeiten des späten 20. Jahrhunderts, der seinen ersten ernsthaften Konflikt mit der totalitären Macht schildert. In diesem Text gibt er den Lesenden einen außergewöhnlich fesselnden Bericht über die ersten Tage und Stunden der Charta 77, die Verfolgung, Verhaftungen, Verhöre und die heimtückischen, sogar „faustischen“ Methoden der Geheimpolizei. Es ist aber auch ein Text über die Solidarität im Gefängnis und seinen unerschütterlichen Willen, seine Wahrheit, seine Weltanschauung zu verteidigen und zu bewahren. Havel verfasste im Herbst 1977 das Manuskript, das er vor dem Zugriff der Geheimpolizei verbarg, bis er schließlich das Versteck vergaß. Es tauchte erst im Nachlass seines 2008 verstorbenen engen Freundes, des Schriftstellers und Mitunterzeichners der Charta 77 Zdeněk Urbánek, auf. Der größtenteils fragmentarische Text wurde weitgehend rekonstruiert und 2021 in Tschechien publiziert. Er erscheint nun erstmals auf Deutsch.

Über den Autor

Václav Havel (1936–2011) war ein tschechischer Schriftsteller, Bürgerrechtler und Politiker. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern einer Gruppierung, die Menschenrechtsverletzungen in der ČSSR dokumentierte und im Januar 1977 mit der Charta 77 an die Öffentlichkeit trat, was zu seiner Inhaftierung führte. 1989 bis 1992 war er der letzte Staatspräsident der Tschechoslowakei und 1993 bis 2003 der erste der Tschechischen Republik.