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Trockene Katzen
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Der exzellente Butler Parker 158 – Kriminalroman

von Günter Dönges

3,49 EUR
ED
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Details

ISBN
9783693712269
Verlag
Blattwerk Handel (Hamburg)
Erschienen
21.07.2026
Sprache
Deutsch
Seiten
100
Einband
ED
Kategorie
Nonbooks, PBS / Belletristik/Krimis, Thriller, Spionage

Beschreibung

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen. Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Durch das leistungsstarke Fernglas war jede Einzelheit genau zu erkennen. Am Steuer des schweren ame-rikanischen Straßenkreuzers saß eine Dame, vielleicht 60 Jahre alt. Sie trug einen turbanähnlichen Hut, ein Jackenkleid und schien sich als versierte Rennfahrerin der Formel 1 zu fühlen. Sie riss den weich gefederten, offenen Wagen verwegen durch die Kurven und störte sich nicht weiter daran, dass das Heck immer wieder ausbrach. Es beunruhigte sie auch nicht, dass die beiden Mitfahrer Blut und Wasser schwitzten. Neben ihr auf dem Beifahrersitz befand sich ein Mann in den 50er Jahren. Er trug die Kleidung eines eng-lischen Butlers, auf seinem Kopf saß eine schwarze Melone, die er mit dem Bambusgriff seines Regen-schirms festhielt. Dieser Beifahrer machte einen sehr verkrampften Eindruck. Wahrscheinlich stemmte er sich verzweifelt gegen die auftretenden Fliehkräfte an. Im Fond des Wagens war eine attraktive junge Frau zu erkennen. Sie war 20 bis 25 Jahre alt, hatte kupfer-rotes, sehr schönes Haar und ein angstverzerrtes Gesicht. In jeder Kurve flog sie von einer Wagenseite auf die andere. Sie hatte es offensichtlich nicht erreicht, sich einen festen Halt zu verschaffen. Der Straßenkreu-zer fegte über eine sanft ansteigende Trasse auf einen kleinen Ort zu, der sich in der Nähe von Angers im Loiretal befand. Die Straße war zwar übersichtlich, aber es blieb doch unerfindlich, was die drei Touristen im Wagen ausgerechnet hier suchten. Gewiss, es gab in der Nähe eine Reihe von altehrwürdigen Schlössern, doch sie waren meist verfallen und standen nicht auf der Liste jener Loire-Schlösser, die man als Tourist einfach gesehen haben musste. »Die werden sich noch den Hals brechen«, sagte der Mann, der von der Plattform eines Rundturms aus den Straßenkreuzer beobachtete. Er war mittelgroß, dick und schwitzte. Was aber keineswegs aus Mitgefühl für die drei Insassen im Wagen geschah.