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Der exzellente Butler Parker 157 – Kriminalroman

von Günter Dönges

3,49 EUR
ED
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Details

ISBN
9783693712276
Verlag
Blattwerk Handel (Hamburg)
Erschienen
07.07.2026
Sprache
Deutsch
Seiten
100
Einband
ED
Kategorie
Nonbooks, PBS / Belletristik/Krimis, Thriller, Spionage

Beschreibung

Exzellent – das ist er im wahrsten Sinne des Wortes: einzigartig, schlagfertig und natürlich auch unangenehm schlagfähig. Wer ihn unterschätzt, hat schon verloren. Sein Regenschirm ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern auch die beste Waffe der Welt. Seinem Charisma, Witz und Charme kann keiner widerstehen. Der exzellente Butler Parker ist seinen Gegnern, den übelsten Ganoven, auch geistig meilenweit überlegen. In seiner auffallend unscheinbaren Tarnung löst er jeden Fall. Bravourös, brillant, effektiv – spannendere und zugleich humorvollere Krimis gibt es nicht! Agatha Simpson musste die Szene, die sich ihren Augen bot, missverstehen. Sie stand an der Steinbrüstung eines Strandcafés und hatte bisher die Schönheiten des Sonnenuntergangs in sich aufgenommen. Dann aber wurde ihr Blick abgelenkt und konzentrierte sich auf zwei junge Männer, die sich an Parkers hochbeinigem Monstrum zu schaffen machten. Es war offensichtlich keine Neugier, die sie an den Wagen herangeführt hatte. Die beiden jungen Männer in Jeans und T-Shirts verzichteten nämlich darauf, in das Innere zu sehen, was normalerweise der Fall war, wenn Parkers Wagen auf einem Parkplatz stand. Schon allein das ungemein reichhaltig ausgestattete Armaturenbrett zog die Blicke magisch an. Nein, diese beiden jungen Männer standen neben der Fahrertür und gingen jetzt in die Knie. Keineswegs vor Begeisterung über diesen seltsamen Wagen, sondern um sich wohl mit dem Türschloss besser befassen zu können. Sie war eine große, hochgewachsene und etwas vollschlanke Dame von schätzungsweise 60 Jahren. Sie stand auf stämmigen Beinen, die unter dem wadenlangen Rock ihres teuren Kostüms hervorkamen. Die etwas zu großen Füße steckten in ausgetretenen Schuhen, die ein Kenner mit Sicherheit als ebenfalls teure Modelle identifiziert hätte. Agatha Simpson strahlte trotz dieser Aufmachung die Souveränität einer Herzogin aus. Eine Adlernase, das energische Kinn und die stets vor Neugier funkelnden Augen vervollständigten den Gesamteindruck dieser Frau, die einfach ungewöhnlich war und sich in kein Schema pressen ließ. Verstimmt, aber auch schon bereits ein wenig unternehmungslustig, sah sie hinunter auf den Parkplatz und bedauerte es keineswegs, dass Parker und ihre Gesellschafterin im Augenblick nicht zur Verfügung standen. Kleinigkeiten dieser Art erledigte Mylady immer gern auf eigene Faust. Die beiden Ganoven waren etwa 20 Meter weit von ihr entfernt, ahnungslos, und befanden sich unterhalb der Terrasse, Voraussetzungen, die Lady Simpson für sich nutzte. Sie wusste sich sehr gut zu helfen und verfügte über Mittel und Wege, trennende Entfernungen leicht zu überbrücken. Agatha Simpson streifte sich den nicht gerade kleinen, buntbestickten Pompadour vom linken Handgelenk, nahm ihn in die Rechte und visierte nach unten. Dann holte sie kraftvoll aus und schleuderte das Handbeutelchen in diese Richtung. Der Pompadour, fast ein Anachronismus in unserer Zeit, erwies sich als eine gefährliche Waffe.