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Zum Schweigen erzogen
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Zum Schweigen erzogen

Erinnerungen an ein törichtes Mädchen

von Gabriele Berger

35,90 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783696313128
Verlag
BoD – Books on Demand
Erschienen
01.09.2026
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Einband
Gebunden
Abmessungen
19.6 x 12.5 cm
Gewicht
365 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Biographien, Autobiographien

Beschreibung

Gabriele Berger, geboren 1955, wächst in einem Deutschland auf, das über seine eigene Vergangenheit schweigt. Ihre Mutter stammt aus Rotterdam, ihr Vater aus Stettin. Die Holländerin und der deutsche Soldat stranden als Flüchtlinge im niedersächsischen Wellendorf, später ziehen sie nach Frankfurt am Main, wo der Vater für die Amerikaner arbeitet. Sonntags, wenn alle satt um den Esstisch sitzen, wird erzählt: vom Hungerwinter in Holland, von der Gefangenschaft, von einer Heimat, die es nicht mehr gibt. Manches wird erzählt. Vieles nicht. Der Halbbruder in der DDR, von dem niemand spricht. Der Onkel bei der SS. Die Frage, was die Großmutter in Berlin gesehen hat, wenn die Züge nach Osten rollten. Und das, was das Mädchen selbst erlebt und für sich behält, weil es früh gelernt hat: Reden wird bestraft. "Zum Schweigen erzogen" erzählt von einer Kindheit zwischen zwei Ländern, von einem Besuch in Auschwitz und Birkenau und von dem langsamen, oft schmerzhaften Weg, das Schweigen einer ganzen Generation zu durchbrechen. Ein Buch, das nichts verklärt. Es nennt Namen. Und es zeigt, wie das große Schweigen eines Landes sich in einer einzelnen Familie fortsetzte, an einem Esstisch, in einem Wohnzimmer. Das erste Buch der Autorin - geschrieben von dem Mädchen, das dafür bestraft wurde, dass es geredet hat.

Über den Autor

Gabriele Berger wurde 1955 als Tochter einer Holländerin aus Rotterdam und eines deutschen Soldaten aus Stettin geboren, die als Flüchtlinge im niedersächsischen Wellendorf strandeten und später nach Frankfurt am Mein umzogen. Dort wurde die Autorin in ein Nachkriegsdeutschland hineingeboren, das über seine eigene Vergangenheit schwieg. Dieses Schweigen prägte nicht nur ihre Familie, sondern eine ganze Generation. In Zum SCHWEIGEN ERZOGEN erzählt Gabriele Berger, wie sich das große Schweigen eines ganzen Landes im Kleinen fortsetzte: in ihrer Familie, in ihrer Kindheit. Gaby Berger ist Mutter, Großmutter und Urgroßmutter.