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Klaus Mann
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Klaus Mann

Ein Leben | "Eine fulminante Biografie ... die erste, die dem schillernden Klaus Mann in jeder Beziehung gerecht wird." Die Welt

von Thomas Medicus

28,80 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783737101547
Verlag
Rowohlt Berlin
Erschienen
16.04.2024
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
544
Einband
Gebunden
Abmessungen
22 x 15 cm
Gewicht
851 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Kunst, Literatur/Biographien, Autobiographien

Beschreibung

Klaus Mann verkörpert die bewegte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein Zweiter – als schillernder Bohemien, als großer Schriftsteller. Thomas Medicus begleitet Klaus Mann (1906–1949) auf den Stationen seines sehr modernen Lebens – von der behüteten Münchner Kindheit, der Karriere des Dandys in der Weimarer Republik, die der homosexuellen Emanzipation Vorschub leistete, in das politische Exil in Europa, den USA. Stets war Klaus Mann auf Reisen; irrlichternd zwischen den Kontinenten, publizierte er in ungebremstem Schreibfluss. Ein extremes Leben, immer auch überschattet von Drogen und Ausschweifungen, einem Todeswunsch von früh auf. Schließlich die Rückkehr nach Deutschland 1945 als amerikanischer GI, die düsteren letzten Jahre bis zum Freitod in Cannes.
In seiner großen Biographie erzählt Thomas Medicus dieses unwahrscheinliche Leben und ergründet seine Obsessionen wie Triebkräfte. Die Reibung mit dem Vater, politische Kämpfe und Amouren, das enge Verhältnis zur Schwester Erika. Eine glänzende Neueinschätzung dieses funkelnden Schriftstellers und Deuters seiner Epoche, die hier als eindrucksvolles zeitgeschichtliches Panorama wiederersteht.

Über den Autor

Thomas Medicus wuchs als Sohn eines Landarztes in Franken auf. Er schrieb unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, war stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau und arbeitete für das Hamburger Institut für Sozialforschung. Heute lebt Thomas Medicus als freier Publizist in Berlin und Wien. 2012 veröffentlichte er die Biographie Melitta von Stauffenberg, 2020 folgte die Doppelbiographie Heinrich und Götz George. Zuletzt erschien 2024 Klaus Mann, über das die taz schrieb: «ein Glanzlicht biographischer Annäherung an einen Schriftsteller».