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UNESCO-Weltkulturerbe und postkoloniale Diskurse
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UNESCO-Weltkulturerbe und postkoloniale Diskurse

Eine völkerrechtliche Betrachtung

von Sabine von Schorlemer

153,20 EUR
EA
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Details

ISBN
9783748906032
Verlag
Nomos
Erschienen
21.12.2022
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
698
Einband
EA
Abmessungen
22.7 x 15.3 cm
Kategorie
Nonbooks, PBS / Politikwissenschaft/Vergleichende und internationale Politikwissenschaft

Beschreibung

Die Abhandlung zielt darauf, innerhalb von facettenreichen postkolonialen Diskursen valide Kritikpunkte, die speziell das Teilgebiet des UNESCO-Weltkulturerbes betreffen, zu identifizieren und in den existierenden völkerrechtlichen und institutionellen Rahmen einzuordnen. Dies geschieht u. a. in Bezug auf die Nominierung und die Verwaltung von Weltkulturerbe im Rahmen der Welterbekonvention (1972), unter spezieller Beachtung der Partizipationsforderungen von unterschiedlichen Gemeinschaften. Auf diese Weise soll ein klareres Bild gewonnen werden, ob normative Schutzlücken und Umsetzungsdefizite – gegebenenfalls auch verdeckte postkoloniale Muster – existieren und, bejahendenfalls, welche Reformschritte seitens der UNESCO zu verzeichnen sind. Die Autorin, die selbst Inhaberin eines UNESCO-Lehrstuhls ist, verortet dabei Kulturerbe als identitätsprägend und vertritt eine Perspektive, welche das Bewusstsein für den Nexus zwischen Weltkulturerbe, kulturellen Menschenrechten und Nachhaltigkeit schärft.