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Die letzte Unterhaltung
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Die letzte Unterhaltung

Philosophischer Roman über einen Mann am Rand des Abgrunds

von Andreas Beer

18,50 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783757876142
Verlag
BoD – Books on Demand
Erschienen
04.10.2023
Auflage
6. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
88
Einband
Gebunden
Abmessungen
19.6 x 12.5 cm
Gewicht
186 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Beschreibung

Ferdinand Eber hat einen Job, fährt ein schickes Auto, lebt in einer schönen Wohnung, hat viele Freunde. Als er trotz allem eines Tages die Sinnlosigkeit seiner Existenz entdeckt, lässt er von nun an in selbstquälerischen Gedankenschleifen immer wieder sein Leben Revue passieren. Entsetzt erkennt er, dass er keine nennenswerten Spuren hinterlassen hat. Mit einem tiefen Gefühl der Ohnmacht und unfähig, das Ruder herumzureißen, steuert er hilflos auf einen Abgrund zu. In großer Verzweiflung zieht er Bilanz und stößt auf fürchterliche Fehler, die nicht wieder gutzumachen sind. Andreas Beer beschreibt den traurigen Weg eines Mannes, der aus einer furchtbaren Angst heraus der Schönheit des Daseins eine Absage erteilt und dessen größte Sorge es ist, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Sensibel und nachvollziehbar zeichnet der Autor so das Bild einer depressiven Persönlichkeit. Mit Ferdinands ausführlichen philosophischen Betrachtungen über die Allmacht des Todes und den Selbstmord als Privileg des Humanen, verdeutlicht er eine Lebenseinstellung, die mit Freude und Genuss wenig zu tun hat. In der Interpretation der wahren Natur des Menschen kommen ausschließlich Misstrauen und Angst vor Nähe und Vertrauen zum Vorschein. Einfühlsam schildert der Autor, wie Ferdinand mit sich selbst ringt und beschreibt anschaulich dessen Zerrissenheit zwischen Mut und Verzweiflung. Gnadenlos rechnet er mit Kälte und Unfreundlichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen ab und führt am Schicksal seines Protagonisten die Konsequenzen von Lieblosigkeit und mangelnder Fürsorge vor. Die Geschichte fesselt durch den Wechsel von selbstreflexiven Briefen und inneren Dialogen: Ferdinand tritt mit seinem anderen Ich in eine konfliktreiche Auseinandersetzung über Leben und Tod, über das Wesen von Freundschaft und Liebe und die Verantwortlichkeit der Familie. Dabei übersieht der unglückliche Protagonist, dass es das gibt, was er so schmerzlich vermisst! Einen Menschen, der sich sorgt und mit der Frage zurückbleibt: ‚‚Warum hast Du mir nicht vertraut?“ Mit diesem eindringlichen Plädoyer für mehr Menschlichkeit hat der Autor eine wertvolle Lektüre verfasst, die mit ihrer Nachdenklichkeit viele Menschen anspricht!

Über den Autor

Andreas Beer, geboren 1964, aufgewachsen und wohnhaft in Wien.