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Geschlechter(un)ordnung und Politik in der Weimarer Republik
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Geschlechter(un)ordnung und Politik in der Weimarer Republik

von Gabriele Metzler, Dirk Schumann

49,40 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783801242367
Verlag
Verlag J.H.W. Dietz Nachf. GmbH (Bonn)
Erschienen
21.11.2016
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Einband
Gebunden
Abmessungen
22.7 x 13.9 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/Neuzeit bis 1918

Beschreibung

Weltkrieg und Revolution konnten die Geschlechterordnung in der Weimarer Republik nicht erschüttern, sondern führten zu vielen kleineren Machtverschiebungen, etwa in den Medien oder im Sport. Daraus entstand eine Unübersichtlichkeit der Geschlechter- und Rollenbilder, die sich darauf auswirkte, wie Forderungen nach "männlicher" Führung und weibliche Partizipationsansprüche in zeitgenössischen Diskursen und Körperpraktiken ausgehandelt wurden. Welche Wirkungen Erster Weltkrieg und Revolution auf das Verhältnis zwischen den Geschlechtern in der Weimarer Republik hatten, ist in der Forschung umstritten. Noch weniger geklärt ist die Beziehung zwischen Geschlechterordnung und politischer Ordnung. Die Beiträge dieses Bandes sind einem weiten, kulturhistorisch inspirierten Politikbegriff verpflichtet. Sie untersuchen, wie die grundlegende Unsicherheit der Geschlechterordnung auf die Sprache und Praxis des Politischen einwirkte und die neuen Partizipationsansprüche über die Behauptung oder Veränderung "hegemonialer Männlichkeit" entstanden. Mit Beiträgen von Kathleen Canning, Kirsten Heinsohn, Jochen Hung, Erik Jensen, Martina Kessel, Sabine Kienitz, Kate Lacey, Martin Lücke, Gabriele Metzler, Adelheid von Saldern, Dirk Schumann, Daniel Siemen und Cornelie Usborne.

Über den Autor

Gabriele Metzler, geb. 1967, Dr. phil., seit 2007 Professorin für Geschichte Westeuropas und der transatlantischen Beziehungen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor u. a. Leiterin der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe der VolkswagenStiftung "Regieren im 20. Jahrhundert".