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Die Erinnerungen
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Die Erinnerungen

Mårbacka. Aus meinen Kindertagen. Das Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf

von Selma Lagerlöf, Holger Wolandt, Pauline Klaiber-Gottschau

20,99 EUR
ED
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Details

ISBN
9783825161156
Verlag
Urachhaus (Stuttgart)
Erschienen
11.03.2016
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
620
Einband
ED
Kategorie
Nonbooks, PBS / Belletristik/Hauptwerk vor 1945

Beschreibung

"Mårbacka", der bekannte 1. Teil der Memoiren, behandelt das erste Lebensjahrzehnt der Autorin. Leben und Menschen auf dem väterlichen Gut stehen im Mittelpunkt, während Selma Lagerlöf sich selbst in der Darstellung völlig zurücknimmt. Der 2. Teil, "Aus meinen Kindertagen", umfasst Erinnerungen von ihrem 10. bis zum 13. Lebensjahr, knüpft also unmittelbar an Marbåcka an, jedoch ist die Erzählhaltung eine völlig neue. Hier schreibt Lagerlöf nicht mehr distanziert, in der dritten Person, sondern wechselt zur Ich-Erzählung und einer kindlichen Perspektive über. Im 3. Teil, dem "Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf", führt sie diese Schreibweise zur Perfektion, sodass viele Leser das Tagebuch bei Erscheinen für authentisch hielten. Die erfrischend neue Erzählperspektive der beiden späten Bände macht diese literarisch besonders reizvoll, und erst die Zusammenschau aller drei Bände eröffnet einen umfassenden Blick auf die Kindheit und Jugend sowie das außergewöhnliche erzählerische Können der Nobelpreisträgerin.

Über den Autor

Selma Lagerlöf, geboren 1858, lebte als Kind ganz in den Sagen ihrer Heimat Värmland. Ihr Erstlingswerk ›Gösta Berling‹ gehört heute zu den weltweit meistgelesenen schwedischen Büchern. Mit ihren ›Christuslegenden‹, ›Jerusalem‹ und ›Nils Holgersson‹ errang sie Weltruhm. 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur.  1881 wagte sie – gegen den Wunsch des Vaters – den Aufbruch nach Stockholm zur Lehrerinnen-Ausbildung und begann damit ihren Weg in die Welt. Sie wurde Lehrerin in Landskrona/Südschweden und unternahm von dort ihre ersten Reisen. Freundschaft und Liebe verband sie mit Sophie Elkan, mit der sie viele Reisen unternahm und gleichermaßen mit Valborg Olander, die ihren Arbeitsalltag in Värmland mit ihr teilte. Die vielbeschäftigte Schriftstellerin und Gutsherrin setzte sich für das Frauenwahlrecht, ab 1914 für den Frieden und Pazifismus und ab 1933 für die Flüchtlinge aus Deutschland wie Nelly Sachs ein. Im Winterkrieg 1939 galt ihr Engagement der Unterstützung Finnlands, ehe sie am 16. März 1940 auf ihrem Gut Mårbacka starb.