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Zwiespältige Zukunftsvisionen
Das Autorenpaar Steinmüller und die ostdeutsche utopische Science Fiction
von David Draut
41,10 EUR
Gebunden
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Details
- ISBN
- 9783828833371
- Verlag
- Tectum Wissenschaftsverlag
- Erschienen
- 24.04.2014
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Einband
- Gebunden
- Abmessungen
- 21 x 14.8 cm
- Gewicht
- 543 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Deutsche Sprachwissenschaft, Deutschsprachige Literaturwissenschaft
Beschreibung
�Was bin ich?�, fragt der Erz�hler in dem beliebtesten ostdeutschen Science Fiction-Roman Andymon gleich im ersten Kapitel. Diese Frage charakterisiert das Gesamtwerk des DDR-Autorenehepaars Steinm�ller. Der Aufbau einer utopischen, perfekten Gesellschaft, das Scheitern dieses Unterfangens oder die Konfrontation mit einer g�nzlich andersartigen au�erirdischen Zivilisation sind Themen in den Werken des Ehepaars. Doch nicht alle Geschichten spielen in ferner Zukunft; die Kurzgeschichtensammlungen entwerfen eine dunkle Vision des 21. Jahrhunderts. Es entsteht eine �Future History�, die auf koh�rente Weise Eutopie und Dystopie verbindet. Science Fiction-typische Feinde sucht man allerdings vergeblich: Der gr��te Feind ist der Mensch selbst. Der Mensch, der zum Cyborg wird, der in Inkubatoren geboren und von Androiden erzogen wird und der sich selbst vervielf�ltigt � er verlernt allerdings eines nicht: das Tr�umen. Der Traum einer perfekten Gesellschaft ist sowohl Antriebskraft der Helden als auch Ursprung der gr��ten Katastrophen. David Draut analysiert, wie Angela und Karlheinz Steinm�ller Utopie im Science Fiction-Gewand schreiben und weshalb die Aufl�sung des Gegensatzes Natur vs. Kultur die zentrale Rolle spielt. Findet hierbei eine Ann�herung an die Postmoderne statt?