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Der politische Mörike und seine radikalen Freunde
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Der politische Mörike und seine radikalen Freunde

von Ulrich Gaier, Monika Küble

32,90 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783835335394
Verlag
Wallstein Verlag (Göttingen)
Erschienen
02.09.2019
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
338
Einband
Gebunden
Abmessungen
21 x 12.5 cm
Gewicht
497 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft/Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

Beschreibung

Mörikes Erzählungen, Dramen und viele seiner Gedichte werden erstmals als hochpolitische Satiren gezeigt. Eduard Mörike (1804-1875) wird bislang als der idyllische Landpfarrer von Cleversulzbach im schwäbischen Unterland betrachtet. Ulrich Gaier und Monika Küble weisen erstmals nach, dass seine Erzählungen und Dramen, viele Gedichte und Briefe hochpolitisch sind. Ziel von Mörikes politischer Satire sind die württembergischen Könige Friedrich I. (reg. 1806-1816) und Wilhelm I. (reg. 1816-1864). Beispielsweise in seinem Märchen »Der Schatz« verbirgt sich unter einer phantastischen Oberfläche eine exakt recherchierte Satire auf den württembergischen Hof. Mörike musste verdeckt schreiben, weil Wilhelm keine Kritik an seiner Regierung oder Person duldete. Außerdem wurde Mörikes Familie wegen politischer Umtriebe seines Bruders geheimdienstlich beobachtet. Während der Geheimdienst die Satire nicht erkannte, amüsierten sich Mörikes radikale Freunde. Ulrich Gaier und Monika Küble stellen 27 Biographien dieser bedeutenden radikalen Württemberger vor.

Über den Autor

Ulrich Gaier, geb. 1935, ist emeritierter Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft der Universität Konstanz. Für die mit Monika Küble organisierte Ausstellung »Schwabenspiegel. Literatur vom Neckar bis zum Bodensee 1000-1950« erhielt er die Staufer-Medaille des Landes Baden-Württemberg. Veröffentlichungen u. a.: Herausforderung der Literaturwissenschaft: Droste-Hülshoffs Judenbuche (Mithg., 2018); Wozu braucht der Mensch Dichtung? Anthropologie und Poetik von Platon bis Musil (2017); Hölderlin-Studien (2014).