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Reise mit zwei Koffern
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Reise mit zwei Koffern

Lebenserinnerungen

von Ruth Achlama, Jürgen Joseph Kaumkötter, Auguste Moses-Nussbaum, Christoph Rass

16,50 EUR
ED
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Details

ISBN
9783835340695
Verlag
Wallstein Verlag (Göttingen)
Erschienen
02.05.2017
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
255
Einband
ED
Kategorie
Nonbooks, PBS / Sachbücher/Geschichte/Biographien, Autobiographien

Beschreibung

Die Erinnerungen der Wiederentdeckerin der Werke Felix Nussbaums - mit großer Klarheit und bewegend geschrieben. Die Wiederentdeckung der Kunstwerke des 1944 im KZ Auschwitz-Birkenau ermordeten Malers Felix Nussbaum ist ganz wesentlich seiner Cousine Auguste zu verdanken. Sie war seit den 1950er Jahren die treibende Kraft bei der Rettung seiner Bilder, von denen heute ein Großteil im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück zu sehen ist. Gustel Moses-Nussbaum lebt in der Nähe von Tel Aviv. Ihre Wohnung ist angefüllt mit Erinnerungen: an ihre Kindheit in Deutschland vor 1933, an die Besuche der Familie bei den wohlhabenden Verwandten in Osnabrück, an den Beginn der nationalsozialistischen Verfolgung, an den Tod der Eltern in Theresienstadt und die Ermordung fast aller ihrer Verwandten, an die Flucht und an das Überleben im Untergrund bis zur Befreiung, die sie versteckt in einem Erdloch im niederländischen Roermond erlebte. Es folgten die Auswanderung nach Israel und schließlich die Wiederentdeckung und Rettung der Nussbaum-Bilder. Die Autobiographie gibt Einblicke in das Leben und das Überleben der Familie Nussbaum und enthält wichtige Details über den berühmten Cousin und zur Geschichte seiner Bilder. Gustel Moses-Nussbaum schildert detailreich die in Deutschland bisher wenig bekannten Bedingungen jüdischen Überlebens in den Netzwerken des niederländischen Widerstandes und zeigt eindringlich den schmalen Grat zwischen Rettung und Untergang.

Über den Autor

Ruth Achlama, geb. 1945, ist seit 1979 hauptberuflich freie Übersetzerin aus dem Hebräischen. Sie übersetzte u. a. David Grossmann, Amos Oz und Yoram Kaniuk. Sie lebt in Tel Aviv und wurde u. a. mit dem Paul-Celan-Preis (1995) und dem Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis (2015) ausgezeichnet.