Bestellbar
Es waren Hirten
Elf Erzählungen aus den Protokollen Asmodis
von Otto Bünker
25,00 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783852525884
- Verlag
- Bibliothek der Provinz (Weitra)
- Erschienen
- 07.05.2004
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 300
- Einband
- Gebunden
- Abmessungen
- 21 x 15 cm
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Historische Romane, Erzählungen
Beschreibung
Die vorliegenden Erzählungen sind fingierte Protokolle eines Dämons namens Asmodi (andere Schreibweise: Asmodäus, Aschmodaj u. ä.). Der Name kommt aus dem Persischen und bedeutet soviel wie »Dämon des Zorns«. Im zoroastrischen Dualismus stellt er eine prominente Figur der bösen Sphäre dar. Durch seine maßgebliche Rolle im Kampf zwischen Gut und Böse gewinnt er großen Einfluß auf das Leben der Menschen und den Lauf der Geschichte. Durch die Ausbreitung der zoroastrischen Religion nach Mesopotamien und Anatolien in den letzten Jahrhunderten vor der Zeitenwende ist auch die Figur des Asmodi in die jüdische und christliche Literatur eingegangen.
In der Bibel wird er an zwei Stellen des Buches Tobit genannt (Tob. 3,8.17), sein Name im Hebräischen mit dem Verb für »zerstören«, »vernichten« in Verbindung gebracht. Im Buch Tobit wird erzählt, dass er hintereinander sieben Männer tötet, die mit Sara die Ehe eingehen wollen.
Erst dem jungen Tobias gelingt es, nach entsprechender Belehrung durch den Erzengel Raphael, den Dämon zu vertreiben. In der späteren rabbinischen Literatur wird Asmodi zum »König der Dämonen«, der vor allem zwischen Eheleuten Zwietracht sät. Daneben steht die Legende, nach der Asmodi sogar den legendären König Salomon aus seiner Verblendung befreit und zu noch größerer Weisheit verhilft.
Über den Autor
Otto Bünker: geboren am 9. November 1916 in Eisentratten als Sohn eines evangelischen Pfarrers. Studium der Theologie in Wien, Leipzig und Erlangen. Von 1940 bis 1983 Pfarrer in Leoben, Radenthein und Trebesing. Seine literarische Arbeit umfasst mehr als zwanzig Buchpublikationen, Arbeit für Rundfunk und Fernsehen und nicht zuletzt seine theoretischen Arbeiten.
Bünkers literarisches Schaffen ist in drei Kategorien einzuteilen: a) Geistliche Gedichte, b) schriftdeutsche Gedichte sowie Erzählungen und c) Dialektgedichte und -erzählungen.
Veröffentlichungen (auszugsweise): a) Die Mitte (Wien 1962), Bei Sonnenaufgang (Klagenfurt 1979), Einblendungen (Wien 1993) b) Am Brunnenrand (Klagenfurt 1964), Die Schattenvitrine (Klagenfurt 1967), Das Grüne Klavier (Klagenfurt 1996) c) De Latern (Klagenfurt 1962), Oban Toar steaht a Spruch (Klagenfurt 1971), In de Alm wann i geah (Klagenfurt 1990), Gschichtn aus Krahbichl (Klagenfurt 1990), Vaspirr nit es Toar hinta meina (Klagenfurt 1991)
Mit seinem Dialektschaffen ist Otto Bünker zu den Erneuerern der Dialektliterarur zu zählen - weg von der dörflichen Beschaulichkeit, hin zur gesellschaftspolitischen Relevanz. Er war Mitglied beim IDI (Int. Dialektinstitut), ÖDA (Österreichische Dialektautoren-Archive), IG-Autoren…
Otto Bünker starb am 2. Februar 2001. „Es waren Hirten“ entstammt seinem umfangreichen literarischen Nachlass.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
Nele Neuhaus
17,50 EUR
Schwüre, die wir brechen
Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson
17,50 EUR
Tode, die wir sterben
Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson
17,50 EUR
Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
Stefan Ahnhem, Katrin Frey
18,50 EUR