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Kein Zeuge darf überleben
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Kein Zeuge darf überleben

Der Genozid in Ruanda

von Alison Des Forges, Jürgen Bauer, Renate Hardt, Edith Nerke, Gisela Schwarz, Carmen von Samson-Himmelstjerna

30,80 EUR
Taschenbuch
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Details

ISBN
9783868543117
Verlag
Hamburger Edition, HIS (Hamburg)
Erschienen
01.12.2016
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
948
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
23.2 x 15.7 cm
Gewicht
1365 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Politik

Beschreibung

»Als ich nach draußen kam, waren keine Vögel da. Die Sonne schien, und es stank nach Tod.« Ein Überlebender des Völkermords

Während des Völkermordes 1994 in Ruanda wurden innerhalb von 13 Wochen mindestens eine halbe Million Menschen getötet. Obwohl die Täter ausschließlich zu den Hutu und die Opfer überwiegend zu den Tutsi zählten, waren nicht ethnische Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen das Motiv: Eine kleine, privilegierte Gruppe in Kigali fürchtete ihre Entmachtung und initiierte den Massenmord.

Auch die von Anfang an gutinformierte internationale Gemeinschaft, die den Massakern untätig zusah, trägt eine Mitverantwortung an dem Genozid. Laut Alison Des Forges hätte ein entschlossenes gemeinsames Vorgehen auf politischer oder militärischer Ebene das Blutvergießen höchstwahrscheinlich verhindern oder beenden können.

Über den Autor

Alison Des Forges war Senior Advisor der Afrikaabteilung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Des Forges beschäftigte sich zeitlebens vorwiegend mit der Region der Großen Seen in Afrika, vor allem mit dem Genozid in Ruanda sowie mit Massenverbrechen und Menschenrechtsverletzungen dort und in den Nachbarstaaten.