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Der Jüngere Titurel der Bayerischen Staatsbibliothek, Cgm 8470
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Der Jüngere Titurel der Bayerischen Staatsbibliothek, Cgm 8470

Studien zu Materialität, Inhalt und Gebrauch einer illuminierten Epenhandschrift des Spätmittelalters

von Karin Eckstein

101,80 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783871572623
Verlag
Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft (Berlin)
Erschienen
23.06.2023
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
620
Einband
Gebunden
Abmessungen
30.5 x 25 cm
Gewicht
3314 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Kunst, Literatur/Bildende Kunst

Beschreibung

Die Handschrift des Jüngeren Titurel entstand wohl für einen betuchten Auftraggeber um 1430 in Südtirol. Ihre aufwendige Ausstattung mit 85 Miniaturen in Deckfarbenmalerei lässt sie unter den überlieferten mittelhochdeutschen Epenhandschriften hervorstechen. Eine weitere Besonderheit stellen die dichtgedrängten Inskriptionen an den Rändern der Pergamentseiten dar, die den späteren Gebrauch des Kodex durch das österreichische Geschlecht der Fernberger zu Eggenberg ab ca. 1580 bis über die Mitte des 17. Jahrhunderts widerspiegeln. Die Familie nutzte die Handschrift als repräsentatives Gästebuch in stammbuchähnlicher Weise und machte sie dadurch zu einer Quelle für personenbezogene Untersuchungen zur Geschichte Österreichs sowie für die Religionsgeschichte in Zeiten der Gegenreformation.

Über den Autor

Karin Eckstein studierte – neben ihrer Tätigkeit als Restauratorin an der Bayerischen Staatsbibliothek München – Kunstgeschichte, Geschichtliche Hilfswissenschaften und frühchristlich-byzantinische Kunstgeschichte an der LMU München. Seit 2012 ist sie Chefrestauratorin an der BSB. Lehraufträge an der TU München. Ihr Schwerpunkt liegt auf illuminierten Handschriften.