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Heinrich von Veldeke. Eneas-Roman
Vollfaksimile des Ms. germ. fol. 282 der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
von Nikolaus Henkel, Andreas Fingernagel
1.007,50 EUR
Leder/Leinen
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783882265453
- Verlag
- Reichert, L (Wiesbaden)
- Erschienen
- 12.11.1992
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 150
- Einband
- Leder/Leinen
- Abmessungen
- 25 x 17.5 cm
- Gewicht
- 3182 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Medien, Kommunikation/Buchhandel, Bibliothekswesen
Beschreibung
Gegen Ende des 12. Jahrhunderts bearbeitete Heinrich von Veldeke Vergils Aeneis und schuf so seinen Eneas-Roman. Er erzählt vom Untergang Trojas und Eneas’ Flucht aus der Stadt, von seinem Aufenthalt bei der karthagischen Königin Dido, dem Gang in die Unterwelt, von Kämpfen und der Hochzeit mit der Königstochter Lavinia.
Veldekes Werk markiert den Beginn des deutschen Höfischen Romans. Die hier faksimilierte Handschrift entstand um 1220/30 in Bayern. Es ist die älteste fast vollständige Handschrift des Werks mit dem ersten Illustrationszyklus zu Eneas, geschaffen von einem unbekannten Künstler. Text und Bild stehen sich hier gegenüber, von den 148 Seiten der Handschrift sind 75 mit Doppelminiaturen ausgestattet. Sie zeigen einen Künstler, der tradierte Bildschemata durchbricht und antiken Stoff, höfische Welt und sakrale Bildtypen miteinander verbindet.
Veldekes Werk markiert den Beginn des deutschen Höfischen Romans. Die hier faksimilierte Handschrift entstand um 1220/30 in Bayern. Es ist die älteste fast vollständige Handschrift des Werks mit dem ersten Illustrationszyklus zu Eneas, geschaffen von einem unbekannten Künstler. Text und Bild stehen sich hier gegenüber, von den 148 Seiten der Handschrift sind 75 mit Doppelminiaturen ausgestattet. Sie zeigen einen Künstler, der tradierte Bildschemata durchbricht und antiken Stoff, höfische Welt und sakrale Bildtypen miteinander verbindet.