Stöhrs Lesefutter
Stromabwärts
Bestellbar

Stromabwärts

Erzählungen

von Peter Landerl

16,90 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783902719744
Verlag
innsbruck university press
Erschienen
08.2010
Sprache
Deutsch
Seiten
160
Einband
Gebunden
Abmessungen
20.5 x 12.5 cm
Gewicht
270 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Erzählende Literatur

Beschreibung

Stromabwärts vereinigt zehn unterschiedlich lange Erzählungen, die von einem unsichtbarenBand, das ein ganz bestimmtes Lebensgefühl ausdrückt, zusammengehalten werden.Das Lebensgefühl der Generation der heute Dreißigjährigen, die von Unsicherheit, Widersprüchlichkeit und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Man muss sich arrangieren. Die Geschichten sind an unterschiedlichen Orten angesiedelt: Paris, Belgrad, Brüssel, Budapest. In Stromabwärts sehnt sich ein Arbeitsloser danach, auf einem Frachtschiff ins Donaudelta zu fahren. Bilder vom Meer heißt der Monolog eines ehemaligen Zivildieners, der seine traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten versucht. Plein soleil beschreibt die Urlaubstage einer jungen Frau in Südfrankreich. Das Buch endet versöhnlich: In Leben und Sterben in der Rue Montorgeuil findet ein Wiener Jude in Paris sein Glück. Die Erzählungen sind mittels feiner Fäden miteinander verwoben, manchmal dunkler, manchmal heller. Trotz allem bleibt viel Platz für Licht und Hoffnung: So ist das Leben.„Die stille, unheimlich breite, ausufernde, ausfächernde Donau, das Delta selbst ein kleines Meer. Sanfte Wellen, der Übergang ins Schwarze Meer, der an einer unsichtbaren, bewegtenGrenze verläuft. Wasservögel, Inseln, Fähren, eine Frau, die in einem Leuchtturm lebt, den Schiffsverkehr überwacht. Fischer, die frühmorgens gemeinsam rausfahren, mit Lampen an Bord, die nur schwach leuchten, wie Glühwürmchen im Sommer, und abends bei gegrillten Fischen zusammensitzen. Romantische Bilder. Im Fernsehen scheint es, als ob die Leute zufrieden wären, aber ich weiß, dass sie es nicht sind, dass die Armut trotz der prächtigen Landschaft grau und schmutzig bleibt.“