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Kacks ade! Das Bilder-Erzählbuch für Kinder, die keine volle Hose mehr wollen
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Kacks ade! Das Bilder-Erzählbuch für Kinder, die keine volle Hose mehr wollen

von Sigrun Eder, Daniela Klein, Michael Lankes

15,40 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783903085558
Verlag
edition riedenburg e.U. (Salzburg)
Erschienen
25.02.2017
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
76
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
15 x 21 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Kinder- und Jugendbücher/Erzählerische Bilderbücher

Beschreibung

„Oh weh!“, sagte Mama, als sie kräftige Bremsspuren in Lolas Unterhose entdeckte. Lola war zwar groß genug, um ohne Licht einschlafen zu können, aber mit dem Kacks funktionierte es noch nicht. Ihr Kacks landete nie dort, wo es nach Ansicht der Erwachsenen hingehörte. Manchmal versteckte Lola ihr Kacks auch in ihrem Zimmer. Sie genoss es dann mit anzusehen, wie Mama vor Ekel die Nasenflügel aufblähte wie ein Pferd seine Nüstern. Das passierte zum Beispiel dann, wenn Mama Lolas Bettwäsche aufschüttelte und das Kacks in hohem Bogen durch das Zimmer flog. Lola kam sich dabei vor wie der Osterhase und freute sich. Mama dagegen verzog das Gesicht. Angewidert meinte sie: „Lola, nicht mal ein Stinktier versteckt sein Kacks.“ Ab und zu stellte Lola sich vor, dass ihre Hände ein Pinsel und ihr Kacks Farbe wären. Dann bemalte sie damit gekonnt die Wände auf der Toilette oder im Flur. Für Lola waren es Kunstwerke. Für ihre Eltern war es ein Grund auszuflippen. Papa bekam nach Lolas Kunstaktionen meist einen Schreikrampf, während Mama verzweifelt schwieg. Aus der Abstellkammer holte sie verschiedenste Putzmittel, um Lolas Wandmalereien den Kampf anzusagen. Sobald Papa sich etwas beruhigt hatte, fing er an, Fragen zu stellen: „Lola! Wie kommst du nur auf solche Ideen? Weißt du, dass uns bei deinen Kacks-Bildern schrecklich übel wird?“ Doch Lola hörte nicht zu. Wegen Papas langweiliger Fragen und seiner vorwurfsvollen Stimme hatte sie ihre Ohren auf Durchzug gestellt. Doch irgendwann meldete sich in Lolas Kopf ihre innere Stimme und sagte zu ihr: „Lola, pass auf! Du bist zum Familienstinktier geworden. Alle sehen in dir nur die Lola mit dem Kacks-Problem. Willst du dagegen etwas unternehmen? Es wäre doch viel schöner, das Stinktier zu verabschieden!“