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Rüdiger
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Rüdiger

von Markus Hofmann

20,50 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783912941012
Verlag
Black Forest Press - GbR Orpak & Lutz
Erschienen
12.2026
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
360
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
21 x 14.8 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Science Fiction, Fantasy

Beschreibung

Was passiert, wenn echte Ruhrpott-Mentalität auf den Wilden Westen prallt und ein Manitou deinen Verstand kapert? Rüdiger liegt nach einem schweren Unfall im Koma. Während in der Realität die Maschinen summen und seine Ehefrau vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens steht, erwacht Rüdiger im Boston des Jahres 1876. Was er zunächst für einen Wild-West-Freizeitpark hält, entpuppt sich als brutaler Überlebenskampf gegen Werwölfe, indigene Völker und den bösartigen Manitou in seinem eigenen Kopf. Gejagt von gnadenlosen Kopfgeldjägern sucht Rüdiger verzweifelt den Weg in die Gegenwart – zurück zu seiner Familie. Spaghetti-Western trifft Dark Fantasy. Ein tiefgründiger, tragikomischer Roman voller Herz und Abgründe, der mit viel Galgenhumor das Thema Depressionen anpackt und enttabuisiert.

Über den Autor

Markus Hofmann, Jahrgang ’79, kommt aus Mülheim an der Ruhr, wo man „Et is wie et is!“ nicht als Resignation, sondern als Philosophie begreift. Wenn er nicht gerade bei der Telekom ackert oder mit seinen drei Kindern um das letzte Stück Schokolade kämpft, schreibt er Geschichten über Menschen mit Baustellen im Kopf, den Wilden Westen, Wurstbuden und die große Frage, ob das Ganze hier wirklich schon alles war. Seit 2011 lebt Markus mit Depressionen – mal lauter, mal leiser. Nach einem echten Zusammenbruch in dem Jahr und einer Burn-out-Kur am Möhnesee in 2012 kam Stück für Stück wieder Klarheit ins System. Gesprächstherapien, viele ehrliche Gespräche (auch mit sich selbst) und vor allem das Schreiben wurden zu seinem Mittel, den schwarzen Hund an die Leine zu legen. Nicht immer glatt, nicht immer heldenhaft – aber echt. Und wie er selbst sagt: „Dat bisse nicht mehr am loswerden, also anfangen mitte Akzeptanz und lernen mit son Schisselameng zu leben.“ Nach Jahren als Fotograf und Rollenspieler entdeckte er, dass Untote erstaunlich gute Metaphern für Depression sind – und schickte Rüdiger auf eine Reise durch das Gute, das Schlechte und sich selbst. Markus schreibt, wie man im Pott redet: direkt, herzlich, manchmal grob, aber immer mit Herz und Haltung. Seine Figuren haben Macken, seine Dialoge Seele – und seine Geschichten beweisen, dass man auch in einem Western über Gefühle reden darf. Solang man vorher ’n Käffken hatte.