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Der Geisterwald der Ahnen
Der erste Bwana-Msa-Krimi
von Muhammed Said Abdulla, Guido Korzonnek, Guido Korzonnek
26,90 EUR
AC
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Details
- ISBN
- 9783942204002
- Verlag
- Kalamu (Berlin)
- Erschienen
- 03.2010
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Einband
- AC
- Abmessungen
- 12.5 x 14.5 cm
- Gewicht
- 150 g
- Kategorie
- Audio-CD, Kassette / Belletristik/Krimis, Thriller, Spionage
Beschreibung
Der erste Bwana Msa Krimi
Der Geisterwald der Ahnen
Sansibar. Im Innern der Gewürzinsel geschehen seltsame Dinge:
Bwana Ali ist verschwunden. Der Geisterwald der Ahnen, ein undurch-
dringliches, mysteriöses Dickicht, hat ihn verschlungen. Hat Bwana Ali
den Zorn der Ahnengeister auf sich gezogen? Es sieht ganz danach
aus. Doch Bwana Msa ist skeptisch. Gemeinsam mit seinem Freund
Najum und dem Polizeibeamten Spekta Seif verfolgt er eine andere
Spur.
Bwana Msa, der berühmte Detektiv mit seiner unablässig qualmenden Pfeife,
steht vor seinem ersten spannenden Fall.
Zusammen mit seinem Freund Najum macht Bwana Msa Ferien auf dem Lande - der Besuch bei ihrem gemeinsamen Freund Ahmed in Baraste wird allerdings vom Verschwinden von Ahmeds Vater, Bwana Ali, überschattet. Dieser hatte Bekannte besucht, sich auf seinem Rückweg verspätet und daher seinen Heimweg durch das Dickicht des 'Geisterwaldes der Ahnen' abgekürzt - ein Ort, den man - aus Respekt vor den Ahnengeistern - tunlichst nicht bei Nacht aufsucht. Und Bwana Ali, ein notorischer Geizkragen, hatte sich dazu nie an den Opfergaben an die Ahnengeister beteiligt.
Ist sein Verschwinden also einem Sakrileg geschuldet? Der von Natur aus skeptische Detektiv Bwana Msa ermittelt selbst. Er muss sich dabei nicht nur mit dem Geisterwald auseinandersetzen, den er mit Najum durchquert, sondern auch mit den verschiedensten Personen, z.B. dem indischen Händler Seti und dessen seltsamen Boy, oder einem arabischen Ladenbesitzer.
Über den Autor
Am 25.April 1918 in Sansibar geboren, begeisterte sich Muhammed Said Abdulla schon in der Schulzeit daran, eigene Geschichten zu erfinden. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er zehn Jahre als Inspektor der kolonialen Gesundheitsbehörde, dann wurde er Journalist. 1948 stieg er zum Chefredakteur der Zeitung ‚Zanzibari‘ auf und war auch Redakteur bei anderen Blättern. Die letzten zehn Jahre bis zu seiner Pensionierung 1968 arbeitete er für das Landwirtschaftsmagazin ‚Mkulima‘. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte er auch Kurzgeschichten und Essays zu verschiedensten Themen. Berühmt aber wurde er durch die Figur des Detektivs Bwana Msa. Dessen erstes Abenteuer, ‚Mzimu wa watu wa kale‘ (Der Geisterwald der Ahnen), wurde 1959 in einem Schreibwettbewerb der damaligen britischen Protektoratsverwaltung prämiert und im darauf folgenden Jahr erstmals veröffentlicht. Dieser Erfolg ermutigte den Autor, weitere Episoden folgen zu lassen. Persönlich schwer geschlagen in der Revolution von 1964 (bis auf einen Sohn wurde seine gesamte Familie umgebracht), stellte sein Schreiben dabei auch eine Flucht in eine andere Welt dar.
Nach ‚Mzimu wa watu wa kale‘ ließ Muhammed Said Abdulla sein Alter Ego noch in fünf weiteren Romanen seine Kunst unter Beweis stellen: ‚Kisima cha Giningi‘ (Der Brunnen von Giningi) erschien im Jahre 1968. ‚Duniani kuna watu‘ (Menschen in der Welt) 1973, ‚Siri ya sifuri‘ (Das Geheimnis der Null) 1974, ‚Mwana wa Yungi hulewa‘ (Auch ein Teufelskind wird großgezogen) 1976 und ‚Kosa la Bwana Msa‘ (Bwana Msas Fehler) 1984. Des weiteren verfasste Muhammed Said Abdulla Essays, Kurzgeschichten sowie 1975 einen Roman ohne den Protagonisten Bwana Msa, 'Mke mmoja, waume watatu' (Eine Frau, drei Ehemänner).
Im März 1991 verstarb der Autor in seiner Heimatstadt Sansibar.