Bestellbar
Der Brunnen von Giningi
Der zweite Bwana-Msa-Krimi
von Muhammed Said Abdulla, Guido Korzonnek, Guido Korzonnek
26,90 EUR
AC
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783942204019
- Verlag
- Kalamu (Berlin)
- Erschienen
- 06.02.2012
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Einband
- AC
- Abmessungen
- 12.5 x 14.5 cm
- Gewicht
- 150 g
- Kategorie
- Audio-CD, Kassette / Belletristik/Krimis, Thriller, Spionage
Beschreibung
Bwana Msa besucht seinen Freund, den Polizeiinspektor Spekta Seif, in dessen neuem Stationierungsort Giningi. Diese ländliche Gegend Sansibars ist ganz und gar vom Glauben an Zauberei durchdrungen. Mwana wa Giningi, eine bezaubernd schöne Frau, ist beraubt worden. Von ihrem eigenen Mann, der sie angeblich obendrein verhexen lässt? Für Spekta Seif scheint der Fall klar. Doch Bwana Msa nimmt erst einmal den Zauberdoktor Fundi Mangungu unter die Lupe. Dann stößt Mwana wa Giningi etwas zu.
Ohne sich zu versehen, ist Bwana Msa in sein zweites Abenteuer verwickelt. Und auch diesmal bleibt seine berühmte Pfeife nicht kalt.
Über den Autor
Am 25.April 1918 in Sansibar geboren, begeisterte sich Muhammed Said Abdulla schon in der Schulzeit daran, eigene Geschichten zu erfinden. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er zehn Jahre als Inspektor der kolonialen Gesundheitsbehörde, dann wurde er Journalist. 1948 stieg er zum Chefredakteur der Zeitung ‚Zanzibari‘ auf und war auch Redakteur bei anderen Blättern. Die letzten zehn Jahre bis zu seiner Pensionierung 1968 arbeitete er für das Landwirtschaftsmagazin ‚Mkulima‘. Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte er auch Kurzgeschichten und Essays zu verschiedensten Themen. Berühmt aber wurde er durch die Figur des Detektivs Bwana Msa. Dessen erstes Abenteuer, ‚Mzimu wa watu wa kale‘ (Der Geisterwald der Ahnen), wurde 1959 in einem Schreibwettbewerb der damaligen britischen Protektoratsverwaltung prämiert und im darauf folgenden Jahr erstmals veröffentlicht. Dieser Erfolg ermutigte den Autor, weitere Episoden folgen zu lassen. Persönlich schwer geschlagen in der Revolution von 1964 (bis auf einen Sohn wurde seine gesamte Familie umgebracht), stellte sein Schreiben dabei auch eine Flucht in eine andere Welt dar.
Nach ‚Mzimu wa watu wa kale‘ ließ Muhammed Said Abdulla sein Alter Ego noch in fünf weiteren Romanen seine Kunst unter Beweis stellen: ‚Kisima cha Giningi‘ (Der Brunnen von Giningi) erschien im Jahre 1968. ‚Duniani kuna watu‘ (Menschen in der Welt) 1973, ‚Siri ya sifuri‘ (Das Geheimnis der Null) 1974, ‚Mwana wa Yungi hulewa‘ (Auch ein Teufelskind wird großgezogen) 1976 und ‚Kosa la Bwana Msa‘ (Bwana Msas Fehler) 1984. Des weiteren verfasste Muhammed Said Abdulla Essays, Kurzgeschichten sowie 1975 einen Roman ohne den Protagonisten Bwana Msa, 'Mke mmoja, waume watatu' (Eine Frau, drei Ehemänner).
Im März 1991 verstarb der Autor in seiner Heimatstadt Sansibar.