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Tagebuch eines Buddhisten im Knast
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Tagebuch eines Buddhisten im Knast

Buddhistische Praxis im Gefängnis

von Vinzenz Mansmann

16,81 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783947151066
Verlag
Medizin-Buddha-Verlag (Bad Waldsee)
Erschienen
03.05.2017
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
184
Einband
Taschenbuch
Kategorie
Taschenbuch / Belletristik/Romanhafte Biografien

Beschreibung

Wie ist der Alltag im deutschen Strafvollzug wirklich? Der Autor hat selbst in mehreren Justizvollzugsanstalten eine langjährige Haftstrafe verbüßt und beschreibt die psychischen Höhen und Tiefen des alltäglichen Lebens aus der Sicht der Insassen: Verhandlungstage, Weihnachten, Lichtblicke ... Als bekennender Buddhist versucht er, alles mit seiner Lebensanschauung in Einklang zu bringen, ergänzt durch unterhaltsame Geschichten, die fast makaber klingen Wie geschieht buddhistische Praxis im Gefängnis? Hinter all dem steht die Frage, wie sinnvoll diese Alltags- gestaltung für die Wiedereingliederung der Straffälligen in die Gesellschaft wirklich ist, wenn 68 % wiederkommen? Gäbe es da nicht andere Alternativen? Lesen Sie aus erster Hand, wie es jetzt und heute ist!

Über den Autor

Dr. med. Vinzenz Mansmann (*1955) ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, und Experte für Burnout-Therapie und Stressbewältigung. Nach einer Tätigkeit in der Psychiatrie und als Landarzt gründete er 1989 eine Rehaklinik für körperliche und/oder psychische Erschöpfung und leitete diese über 25 Jahre lang. 2007 gründete er ein zusätzliches Akutkrankenhaus für Psychosomatik und Psychotherapie für Patienten mit seelischem Trauma. Vor und neben seiner klinischen Tätigkeit führte er 32 Jahre lang eine ambulante Arztpraxis für Ganzheitsmedizin und hat über 25.000 Patienten persönlich behandelt. Er ist Visionscoach (Master) und seit über 25 Jahren buddhistischer Meditationslehrer. Er hält Kurse zweimal wöchentlich in den Kliniken, aber auch für ambulante Patienten sowie Spezialseminare für Ärzte und Therapeuten in Baden-Baden. Als Autor und Unternehmensberater im Gesundheitswesen setzt er sich heute für die integrative Behandlung von Patienten mit Ganzheitsmedizin, Naturmedizin, psychosomatischer Wissensvermittlung und glaubensunabhängiger Spiritualität ein. Die moderne Medizin soll nicht nur effektiver, sondern auch menschlicher gestaltet werden. Prophylaxe heißt dabei vor allem Wissensvermittlung und Förderung der Eigenverantwortung für die persönliche, körperliche und psychische Gesundheit. Er verbüßte eine Freiheitsstrafe wegen eines formalen Fehlers bei den privatärztlichen Abrechnungen von ausländischen Therapieverfahren, was gesetzlich einen Versicherungsbetrug darstellte. Dabei hatte er sich nicht persönlich bereichert, sondern durch das Weglassen des Wortes „analog“ bei jeder Abrechnungsposition bekamen die Patienten die effektiveren, ausländischen Behandlungsmethoden wie z.B. amerikanische Traumatherapie SE, Ayurveda-Massagen, Schweizer Dauerbrause oder Thaimassagen erstattet. Diese Methoden sind aber in Deutschland nicht anerkannt, so dass sie vom Patienten hätten selbst bezahlt werden müssen. Dies wurde nach geltendem Recht als Versicherungsbetrug gewertet. Nach Umstellung auf die Regelbehandlungen, wie sie die 27 Jahre alte Gebührenordnung (politischer Reformstau) erlaubte, benötigten die Patienten statt 3,5 Wochen danach 7 bis 8 Wochen Behandlungszeit im psychosomatischen Krankenhaus, was sowohl für die Krankenkassen als auch für die Arbeitgeber insgesamt deutlich teurer wurde. Zu seiner persönlichen Burnout-Therapie in Untersuchungshaft sagte er: „Ich habe das Glück, dieses Buch im Gefängnis schreiben zu können. Hier kann man ohne Stress und Ablenkungen am ungestörtesten Bücher schreiben und meditieren.“