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Sozilogie und Literatur
von Marc Ortmann
28,80 EUR
Taschenbuch
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Details
- ISBN
- 9783957326638
- Verlag
- Verbrecher (Berlin)
- Erschienen
- 10.09.2026
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 20 x 17 cm
- Kategorie
- Taschenbuch / Soziologie/Soziologische Theorien
Beschreibung
Die Studie von Marc Ortmann untersucht das spannungsreiche Wechselverhältnis von Soziologie und Literatur. Ihr zentrales theoretisches Anliegen besteht darin, literarische Texte als eigenständige Erkenntnisquelle der Sozialwissenschaft ernst zu nehmen – und umgekehrt soziologische Texte in ihrer literarischen Verfasstheit zu lesen. Damit knüpft sie an die Fachgeschichte der Literatursoziologie an und führt deren Fragestellungen systematisch weiter. Im Zentrum steht die These, dass Literatur als eine Form von »Spontansoziologie« fungiert. Sie erschließt soziale Strukturen, Affektlagen und Alltagspraktiken oftmals früher, dichter und sensibler, als es wissenschaftliche Systematisierungen vermögen. Literatur beschreibt Gesellschaft nicht nur – sie bringt gesellschaftliches Wissen hervor.
Über den Autor
MARC ORTMANN (geb. 1992) ist Soziologe und Autor. Als Postdoc forscht er am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Schwerpunkte liegen auf Kultursoziologie, Alltagsanalyse und der Untersuchung von symbolischer Ordnung und dem Sozial-Imaginärem. Für seine Arbeiten wurde er unter anderem ausgezeichnet mit einem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (2024/ 2025), dem Sociological Seminar Series Award 2023 sowie dem Humboldt-Princeton Cooperation Project gemeinsam mit Florian Fuchs für das Projekt »Socionarratology«. Er war zu Lehr- und Forschungsaufenthalten eingeladen an die EHESS Paris, die Universität Basel, die Cambridge University, die Princeton University und die Keiō University Tokyo. Seine Texte neben den wissenschaftlichen Publikationen erschienen unter anderem in der taz (beispielsweise Porträts zu Georg Stefan Troller und dem Institut für Sozialforschung), im Jacobin Magazine (European Edition) oder auf Soziopolis.