Stöhrs Lesefutter
1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte
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1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte

Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

von Gerd Schultze-Rhonhof

49,40 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783957682833
Verlag
Olzog ein Imprint der Lau Verlag & Handel KG (Reinbek)
Erschienen
23.02.2026
Auflage
12. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
744
Einband
Gebunden
Abmessungen
24 x 17 cm
Gewicht
1477 g
Kategorie
Hardcover, Softcover / Sachbücher/Geschichte/20. Jahrhundert (bis 1945)

Beschreibung

Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen? Die ­Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden ­Ergebnissen. Dokumente beteiligter Außenministerien, Notizen und Memoiren ­polnischer, englischer, französischer, italienischer und amerikanischer Regierungschefs, Minister, Diplomaten und ­Armeeoberbefehlshaber belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. »Dieser Krieg«, so Schultze-­Rhonhof, »hatte viele Väter«. Es geht also um die Mitverantwortung der oben ­genannten Staaten! Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung in­einander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflußt hat, es ist auch – und das nicht unerheblich – die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. Der israelische Botschafter in Bonn, Asher ben Nathan, antwortete in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den Sechs­tagekrieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe: »Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen voraus­gegangen ist.« So hat fast jede Geschichte ihre Vorgeschichte.

Über den Autor

Gerd Schultze-Rhonhof, Generalmajor a. D. und zuletzt Territorialer Befehlshaber für Niedersachsen und Bremen, verließ 1996 aus Protest gegen das »Soldaten sind Mörder-Urteil« des Bundesverfassungsgerichts die Bundeswehr und ist seitdem als Publizist tätig.