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Brundibár (Hebräische Ausgabe)
בּרוּנדיבָּר נִיצְחוֹן הַיְּלָדִים!
von Hannelore Brenner
16,00 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783981914061
- Verlag
- Edition Room 28 (Berlin)
- Erschienen
- 15.03.2025
- Auflage
- 1. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 80
- Einband
- Taschenbuch
- Abmessungen
- 21 x 21 cm
- Gewicht
- 400 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Kinder- und Jugendbücher/Erzählerische Bilderbücher
Beschreibung
Es handelt sich um die hebräische Ausgabe des im September 2023 herausgekommenen Kinderbuches "Brundibár. Wie Aninka und Pepicek de Leierkastenmann besiegten". Es ist ergänzt um Begleittexte in hebräischer und deutscher Sprache. Die Geschichte, die hier für Kinder ab vier Jahren erzählt wird, basiert auf der Kinderoper "Brundibár" von Hans Krása (Musik) und Adolf Hoffmeister (Libretto) und erzählt das Abenteuer von Aninka und Pepíček, die gemeinsam mit Spatz, Hund, Katze und den Kindern ihrer Stadt den bösen Leierkastenmann besiegen. Was die Schöpfer der Oper, Hans Krása und Adolf Hoffmeister, 1938 in ihrer Heimat, der Tschechoslowakei, erlebten, vermissten und erhofften, übertrugen sie ins Reich der märchenhaften Utopie. Entstanden ist eine zeitlose Oper, die sich zu einer Parabel über die Bedeutung von Menschlichkeit und die Kraft der Solidarität verdichtet.
In den Jahren 1943-1944 entfaltete die Oper im Ghetto Theresienstadt seine immanente Kraft. Sie wurde zum Inbegriff der Hoffnung, zum Symbol für geistigen Widerstand und für den Glauben an den Sieg des Guten über das Böse.
Heute ist "Brundibár" ein Juwel der Kinderopernliteratur und ein klingendes Denkmal an die Kinder im Ghetto Theresienstadt. Der Zusammenhalt der Kinder mit den Tieren gegen den bösen Leierkastenmann und deren Sieg, der Appell an die Menschlichkeit und die Kraft der Solidarität, und nicht zuletzt die hinreißende Musik Hans Krásas machen die Oper zu einem universellen und zeitlosen Kunstwerk, das dieses Vorlese-Kinderbuch in eine kindgerechte lebendige Erzählung und in entzückende Bilder verwandelt.
Über den Autor
Hannelore Brenner, geb. 1951, studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie war 1976 Mitarbeiterin des Exil-Schriftsteller Hans Rothe in Florenz, und ab 1984 langjährige Mitarbeiterin des amerikanischen Autors Peter Wyden. 1989 produzierte sie ihr erstes Radiofeature für den Sender Freies Berlin über den polnischen Dichter Tadeusz Rozewicz. Weitere Radiosendungen folgten, darunter: „Schule des Journalismus. Der amerikanische Autor Peter Wyden“. Die Recherchen für das Feature „Brundibár und die Kinder von Theresienstadt“ führten ab 1996 zu nachhaltigen Begegnungen mit Überlebenden von Theresienstadt und Auschwitz und zu weiteren Sendungen zum Thema Holocaust. 1998 verbündete sie sich mit einer Gruppe von Überlebenden des Zimmers 28, Mädchenheim L 410, Theresienstadt, um ein bleibendes Gedenken an die Kinder von Theresienstadt zu schaffen. 2004 veröffentlichte der Droemer Verlag ihr Buch "Die Mädchen von Zimmer 28". Im gleichen Jahr schuf sie die gleichnamige Ausstellung, die zur Wanderausstellung wurde und im In- und Ausland unzählige Male gezeigt wurde. Sie schrieb auch das Theaterstück "Theresienstadt. Die Mädchen von Zimmer 28". Die Gesamtheit ihrer Werke und Projekte und das Management wurden die "Room 28 Projects". Mit der Publikation der authentischen Tagebuchs von Helga Pollak-Kinsky im Jahre 2014 entstand die Edition Room 28: www.edition-room28.de. Die Edition Room 28 löste die Room 28 Projects ab. 2007 gründete ein Freundeskreis den Verein Room 28 e.V. Seit 2008 ist Hannelore Brenner
im Vorstand dieser Organisation und konzipierte und realisierte viele Projekte. www.room28.net
Die multimediale Gestaltung der Geschichte der "Mädchen von Zimmer 28" auf der einen Seite und das Interesse von Pädagogen und Akteuren aus Kunst und Kultur an der Geschichte dieser Mädchen führte zum Room 28 Bildungsprojekt, dargestellt in den Kompendien zum Room 28 Bildungsprojekt. Deutsche Ausgabe 2016, englische Ausgabe 2017, tschechische Ausgabe 2020. Das Modul "Die Mädchen von Zimmer 28. Kindheitsbiographien im historischen Kontext" erschien 2023. Es umfasst die Jahre 1918-1942 mit Schwerpunkt auf den entscheridenden Jahren 1938-1942 in der Tschechoslowakei. Am 21. April 2023 erhielt die Autorin für ihre Verdienste um die Erinnerungskultur das Bundesverdienstkreuz.
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