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Stalinismus - eine Sackgasse im Labyrinth der Geschichte
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Stalinismus - eine Sackgasse im Labyrinth der Geschichte

von Wolfgang Ruge

12,40 EUR
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Details

ISBN
9783982078380
Verlag
Die Buchmacherei (Berlin)
Erschienen
12.06.2020
Sprache
Deutsch
Seiten
192
Einband
Audio
Abmessungen
19 x 12.5 cm
Gewicht
225 g
Kategorie
Taschenbuch / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Wirtschaft

Beschreibung

1990 publizierte der Historiker Wolfgang Ruge (1917-2010) im Deutschen Verlag der Wissenschaften, Berlin (Ost), eine in nur wenigen Wochen geschriebene Geschichte der Entstehung, der Funktionsweise und des Untergangs des Stalinismus in der Sowjetunion. Erst nach der Herbstrevolution 1989 in der DDR tat sich auch für ihn – der 1956 nach fünfzehn Jahren Lagerhaft im Gulag und in der Verbannung im Nordural in die DDR einreisen konnte – die Möglichkeit auf, eine derart fundamentale Kritik am Stalinismus zu veröffentlichen. In den ersten Kapiteln seines Buches sucht Ruge nach den „unzähligen Fäden“, die die russische Geschichte mit den Bolschewiki und die den Terror der Stalinära mit dem der Revolutionsjahre verbanden. Er stellt Fragen nach den Ursachen für Stalins Machtübernahme und sucht in der Leninschen Politik nach Momenten, die den Weg in das Terrorregime ebneten, ohne eine Zwangsläufigkeit zu der selbstherrlichen Despotenherrschaft Stalins zu behaupten, dessen Verbrechen an Unmenschlichkeit kaum zu übertreffen gewesen wären. Mit seinen Vorschlägen, welchen Platz dem Stalinismus in der Geschichte zukommen solle, gibt Wolfgang Ruge genügend Anregungen für eine immer noch notwendige Diskussion. In einer dieser Neuauflage seines Buches vorangestellten Einleitung beschreibt Renate Hürtgen den Lebensweg Wolfgang Ruges und ordnet den in der „inneren Verbannung“ erdachten Text sowie die Umstände seiner späten Veröffentlichung in der DDR historisch ein.