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Aufbrüche, Wiederkehr
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Aufbrüche, Wiederkehr

von Klaus Voswinckel

20,00 EUR
Taschenbuch
Über Buchhandel bestellbar

Details

ISBN
9783990280638
Verlag
Bibliothek der Provinz (Weitra)
Erschienen
14.08.2012
Sprache
Deutsch
Seiten
216
Einband
Taschenbuch
Abmessungen
19 x 12 cm
Kategorie
Taschenbuch / Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Beschreibung

Sieben Zugänge zur Welt. Sieben Wege ins Offene, ins wilde Land.
Je nachdem, wie man die Tür öffnet, beginnt die Irrfahrt zu den Dingen. Fragen tauchen dabei auf: Was ist das, was uns voranzieht und ans Leben bindet? Wer sind wir und was verbindet uns mit den Tieren? Wie bringt man Bäume zum Reden? Und wie verwandeln wir uns dabei? Wohin geht das Leben, wenn es geht? Und welche verrückten Kreise schlägt die Zeit in uns?

In leichtfüßigen Sprüngen und mit hellwachen Sinnen zieht Klaus Voswinckel den Leser in eine Folge von Abenteuern und Entdeckungen hinein. In jedem Kapitel neu einsetzend, verwandelt und weitet sich der Blick auf die Dinge – sei es auf einer Fußwanderung nach Süditalien, die sich zu einer Liebesgeschichte entwickelt („Aufbrüche“), sei es in einem Kreis von phantastisch-realen Tiergeschichten („Skylla und die Anderen“) oder einer philosophischen Recherche inmitten der mediterranen Landschaft („Ich oder wer?“).
Erzählung, Denken und Zwiegespräch gehen ineinander über. Die Sprache will nichts erobern, sie will berühren und sich mit der Welt austauschen. Sie ist eine äußerste Form der Aufmerksamkeit und des Hörens („Die Sprache der Dinge“, „Körpertausch“). Selbst wo der Sinn sich verdunkelt, wie im Kopf der alten Mutter („Das Verschwinden der Sprache“), geht es um ein neu erfahrenes Buchstabieren der Welt.

Im letzten Kapitel („Wiederkehr“) erzählt Klaus Voswinckel von einer Reise nach Paris, gleichsam dem Gegenbild der südlichen Macchia, wo er vor Jahren den Dichter Paul Celan kennen gelernt hat. Die Rückkehr in eine vergangene Zeit, zu den letzten Besuchen bei Celan vor seinem Tod in der Seine, ruft zugleich eine Zeit des Aufbruchs wach. Das Ende, auch das Ende des Buchs, schlägt einen Bogen zum Anfang.

Über den Autor

Klaus Voswinckel: geboren 1943 in Hamburg. Studium der Literatur und Philosophie in Freiburg und München. Doktorarbeit über Paul Celan. Seit 1979 Veröffentlichung von Romanen, Essays und Texten. Parallel dazu entstanden Fernsehfilme, dokumentarische Geschichten aus Süditalien, der Sahara und Westafrika und eine Folge von filmischen Porträts heutiger Komponisten. Verschiedene Preise und Auszeichnungen, u.a.: 2000 Wilhelm-Hausenstein-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Klaus Voswinckel lebt als Schriftsteller und Filmemacher in München und in Apulien (Süditalien).