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Axel, kein Hitlerjunge
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Axel, kein Hitlerjunge

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von Herbert Pirker

28,00 EUR
Gebunden
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Details

ISBN
9783990281352
Verlag
Bibliothek der Provinz (Weitra)
Erschienen
28.02.2013
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
Seiten
528
Einband
Gebunden
Abmessungen
21 x 15 cm
Kategorie
Hardcover, Softcover / Belletristik/Erzählende Literatur

Beschreibung

Die sehr persönliche Zeit-Geschichte Axels, eines 1935 geborenen Buben, der seine Kindheit im „Dritten Reich“ und seine Jugend in den Anfängen der Zweiten Republik Österreich erlebt. Wege und Irrwege, Alltag und Überraschungen, Enttäuschungen und Erfreuliches – das alles muss Axel verarbeiten. Wie er das macht, erleben wir in seiner Augenhöhe mit. Was er draus macht, ist mitunter bemerkenswert, denn seine Umwelt lässt ihn beim Bewältigen größtenteils allein.

Über den Autor

Herbert Pirker ist im Oktober 1935 in Wien auf die Welt gekommen. In seinem Elternhaus war der Dialekt verpönt, und wenn er aus dem Hof, wo er gespielt hat, oder aus der Schule, in die er sehr gern gegangen ist, ein Dialektwort mitgebracht hat, mußte er es sich schnellstens abgewöhnen. Und weil gerade von der Schule die Rede war: In Erdberg im dritten Wiener Gemeindebezirk hat er auch die Matura des Realgymnasiums bestanden, im Gebiet zwischen dem Dritten und dem Ersten hat er auf der Akademie für Musik und darstellende Kunst Klavier beim Professor Dichler und Orgel beim Professor Walter studiert, dann kam noch Musikwissenschaft auf der Uni dazu. Nach einer schweren Krankheit war’s aber mit dem Studium vorbei, und er wurde Sparkassenangestellter, meldete sich dort schleunigst in die Werbeabteilung, verließ jedoch nach hier erduldetem langem schweren Leiden den Sparkassensektor und wurde Werbetexter. Jetzt begann er, Sendungen fürs Radio und fürs Fernsehen zu schreiben, war mit seinen Dialogen etwa für „Im Wiener Konzertcafé“ und „Der Kaffee ist fertig“ wie auch mit seinen Hör- und Fernsehspielen sehr erfolgreich und verfaßte schließlich für das von Jörg Mauthe gegründete „Wiener Journal“ monatliche Feuilletons. Eine zehnjährige Tätigkeit als Werbeleiter im Österreichischen Bundesverlag beendete er, als hier ein neuer Direktor das Ruder übernahm, dem man erst beibringen mußte, daß das Schwarze in den Büchern die Buchstaben sind. Nun war er freier Schriftsteller, wurde alsbald Kolumnist in der „Furche“, im „Wiener Samstag“, in der von Kurt Falk gegründeten Tageszeitung „täglich Alles“ und in dessen Wochenblatt „Die ganze Woche“, von wo ihn Hans Dichand in die „Kronenzeitung“ holte und wo er seine Liebe zum Wiener Dialekt endlich ausleben konnte. Noch im Februar des Jahres 2009 schrieb ihm der Krone-Herausgeber unverlangt auf Büttenpapier, er sei – nach zwölfjähriger Tätigkeit als Autor der täglich erscheinenden Kolumne „kuaz und guad“ – ein unverzichtbarer Bestandteil des Blattes geworden und er, Hans Dichand, hoffe auf eine noch lange so gute Zusammenarbeit mit ihm. Vier Monate später allerdings erschien in Pirkers Haus ein schief eingelegtes Fax, auf dem ihm mitgeteilt wurde, daß mit selbigem Tag seine Tätigkeit für die Zeitung beendet sei, die finanzielle Krise erlaube es nicht mehr, ihn weiter zu beschäftigen. Herbert Pirker rettete mit seinem Ausscheiden den Weiterbestand der größten Tageszeitung des Landes und ist seither ein noch freierer Schriftsteller als vordem.