Bestellbar
Freiheit, Fortschritt, Marmeladebrot
Geschichten aus dem Glasscherbenviertel
von Ernst Lugmayr
18,00 EUR
Gebunden
Über Buchhandel bestellbar
Details
- ISBN
- 9783990284094
- Verlag
- Bibliothek der Provinz (Weitra)
- Erschienen
- 27.11.2019
- Auflage
- 2. Auflage
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 192
- Einband
- Gebunden
- Abmessungen
- 19.5 x 12 cm
- Gewicht
- 300 g
- Kategorie
- Hardcover, Softcover / Belletristik/Erzählende Literatur
Beschreibung
Die Erlebnisse des Hausmeistersohnes Ernst öffnen ein Zeitfenster, von Beginn bis Ende der 1960er Jahre. Schauplatz ist der Sozialbau LAWOG, das Personal sind einfache Menschen am äußeren Rand einer Kleinstadt.
Wohngegenden, die sich außerhalb eines Stadtrandes befinden, werden im Allgemeinen gerne als „Glasscherbenviertel“ bezeichnet. Meist sind dies Standorte sozialer Wohnbauten, umgeben von Fabriken, Industriestandplätzen, Schutthalden und anderem Müll. Auch das Gebiet rund um das alte Bahnhofsgebäude in Grieskirchen, einer 5000-Einwohnerstadt ländlicher Prägung im Herzen Oberösterreichs, kam in den sechziger Jahren zu dieser abschätzigen Bezeichnung. Das Bahnhofsviertel wurde in ein „Glasscherbenviertel“ umgetauft. Nicht offiziell, versteht sich.
Die Geschichten aus dieser Gegend sind wahre Begebenheiten, jedoch mit zum Teil geänderten Namen von Personen. Es sind Anekdoten und banale Alltagsgeschichten aus längst vergangener Zeit, Ereignisse, die mit großer Wahrscheinlichkeit niemals in die Geschichte der Menschheit eingehen werden. Viel zu gewöhnlich, viel zu unbedeutend würden Historiker sie beurteilen, um sie auch nur in einer kleinen Aufzeichnung der Nachwelt zu erhalten. Für den Autor hingegen waren sie allesamt einzigartig und gut genug, um sie niederzuschreiben, auf Papier zu bringen und das Geschehene doch nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Vielmehr noch sollte in diesem Zusammenhang das trügerische Bild ehrbarer Menschen ins rechte Licht gerückt werden. Von sogenannten Autoritätspersonen, die sich in Ausübung ihrer Pflicht an minderjährigen, wehrlosen Schülern gewaltsam vergriffen hatten und sich körperliche Züchtigungen selbst legitimierten. Durch das Einbinden der Comic-Sprache in die Erzählungen soll das Geschehene, um es mit einem möglichen Schundheftel-Titel zu formulieren, als eine „Späte Rache“ an den brutalen Übeltätern wahrgenommen werden.
(Ernst Lugmayr, „Das Wort zum Buch“)
Wohngegenden, die sich außerhalb eines Stadtrandes befinden, werden im Allgemeinen gerne als „Glasscherbenviertel“ bezeichnet. Meist sind dies Standorte sozialer Wohnbauten, umgeben von Fabriken, Industriestandplätzen, Schutthalden und anderem Müll. Auch das Gebiet rund um das alte Bahnhofsgebäude in Grieskirchen, einer 5000-Einwohnerstadt ländlicher Prägung im Herzen Oberösterreichs, kam in den sechziger Jahren zu dieser abschätzigen Bezeichnung. Das Bahnhofsviertel wurde in ein „Glasscherbenviertel“ umgetauft. Nicht offiziell, versteht sich.
Die Geschichten aus dieser Gegend sind wahre Begebenheiten, jedoch mit zum Teil geänderten Namen von Personen. Es sind Anekdoten und banale Alltagsgeschichten aus längst vergangener Zeit, Ereignisse, die mit großer Wahrscheinlichkeit niemals in die Geschichte der Menschheit eingehen werden. Viel zu gewöhnlich, viel zu unbedeutend würden Historiker sie beurteilen, um sie auch nur in einer kleinen Aufzeichnung der Nachwelt zu erhalten. Für den Autor hingegen waren sie allesamt einzigartig und gut genug, um sie niederzuschreiben, auf Papier zu bringen und das Geschehene doch nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Vielmehr noch sollte in diesem Zusammenhang das trügerische Bild ehrbarer Menschen ins rechte Licht gerückt werden. Von sogenannten Autoritätspersonen, die sich in Ausübung ihrer Pflicht an minderjährigen, wehrlosen Schülern gewaltsam vergriffen hatten und sich körperliche Züchtigungen selbst legitimierten. Durch das Einbinden der Comic-Sprache in die Erzählungen soll das Geschehene, um es mit einem möglichen Schundheftel-Titel zu formulieren, als eine „Späte Rache“ an den brutalen Übeltätern wahrgenommen werden.
(Ernst Lugmayr, „Das Wort zum Buch“)
Über den Autor
Ernst Lugmayr wurde 1953 in Grieskirchen, Oberösterreich, als jüngster Sohn einer kinderreichen Arbeiterfamilie geboren und wuchs unter einfachen Verhältnissen auf. Nach einer unglücklichen Pflichtschulzeit erlernte er den Beruf des Schriftsetzers. Er blieb dem graphischen Gewerbe treu und arbeitete dort nach diversen Fachausbildungen in den verschiedensten Bereichen als Metteur, Techniker und als Typographiker bei einer regionalen Zeitung.
Seine Liebe zur Musik bringt er als Schlagzeuger einer regionalen Coverband zum Ausdruck. Die Begeisterung für Literatur und die Lust am Schreiben unterstreicht er mit seinem Erstlingswerk „Freiheit, Fortschritt, Marmeladebrot“.
Ernst Lugmayr ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt heute in Tollet, der Nachbargemeinde seiner Geburtsstadt.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Monster (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 11)
Nele Neuhaus
17,50 EUR
Schwüre, die wir brechen
Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson
17,50 EUR
Tode, die wir sterben
Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson
17,50 EUR
Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
Stefan Ahnhem, Katrin Frey
18,50 EUR